Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kinder müssen vor Ausbeutung geschützt werden

Indonesien liegt auf dem Ring of Fire: Zahlreiche Vulkane sind auf den Inseln aktiv, regelmäßige Ausbrüche, See- und Erdbeben bedrohen die Existenz der Menschen. Vor allem im Westen des Landes hinterlassen immer wieder verheerende Tsunamis Tod und Zerstörung. Die geographischen Gegebenheiten erschweren die staatlich organisierte Gesundheitsversorgung, besonders auf dem Land sind Infektionskrankheiten und Malaria verbreitet.
Trotz Schulpflicht absolviert nur etwas mehr als die Hälfte der Kinder in Indonesien eine Sekundarschulausbildung. Für viele endet die Schule mit zwölf Jahren, weil ihre Familien die hohen Kosten nicht tragen können. Seit vielen Jahren arbeiten wir mit unseren Partnern daran, die Situation für Mädchen und Jungen nachhaltig zu verbessern. In unseren Projekten etwa schulen wir Erzieher zu frühkindlicher Bildung, unsere Projektmitarbeiter qualifizieren aber auch staatliche Zentren, die Opfer von sexueller und wirtschaftlicher Ausbeutung schützen.
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Ihre Spende schenkt Zukunft

Kinder auf einer Straße in Indonesien. (Quelle: Lennart Zech)

Kinder von der Straße holen

In Jakarta, der Hauptstadt Indonesiens, verbringen viele Kinder ihre Zeit auf der Straße. Die meisten arbeiten dort, um ihre bitterarmen Familien finanziell zu unterstützen. Andere Mädchen und Jungen flüchten vor dem unerträglichen und oft von Gewalt geprägten Leben zu Hause und leben als Straßenkindern in den Gossen der Großstadt.
Das Projekt unseres Partners Kampus Diakonia Modern (KDM) hat - sofern möglich - die Wiedereingliederung der Kinder in ihre Familie zum Ziel. Kinder, die nicht zurück in ihre Familien können, werden darin gefördert, ein eigenständiges Leben zu führen. Kinderrechte sind dabei die Grundlage unserer Arbeit: Denn alle Kinder haben ein Recht auf Bildung, Gesundheit und Identität. KDM macht sich dafür stark, dass Kinder eine Geburtsurkunde erhalten, um so den Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Bildung zu sichern.
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Unser Einsatz in Indonesien in Zahlen

1970

Beginn der Arbeit in Indonesien

4

Projekte

4.200

Kinder in den Projekten

Eindrücke aus unseren Projekten in Indonesien

Ein Fußball liegt auf dem Boden. Darum herum stehen Kinder barfuß. (Quelle: Jenifer Girke)
Kinder im Kinderzentrum Indonesien - Projekt.
Unsere Projektpartner in Indonesien.
Ein Fußball liegt auf dem Boden. Darum herum stehen Kinder barfuß. (Quelle: Jenifer Girke)
Kinder im Kinderzentrum Indonesien - Projekt.
Unsere Projektpartner in Indonesien.

Harjonos Geschichte

Ein Junge sitzt konzentriert vor einem Computer. (Quelle: Lennart Zech)

Vom Schulabbrecher zum Musterschüler

Harjono (Name geändert) musste die Mittelschule abbrechen, weil seine Familie zu arm war, um ihm den Schulbesuch zu ermöglichen. Ein Jahr lang blieb er zu Hause und machte nichts; meist hing er auf der Straße mit anderen Jungen herum. Dann hörte seine Mutter vom Alternativen Bildungsprogramm unseres Projektpartners KDM. Harjono wurde im Projekt aufgenommen. Neben dem Unterricht interessierte er sich sehr für den Musikunterricht. Im praktischen Unterricht erlernte er mit großem Erfolg Digitales Design. Zwei Jahre später machte Harjono seinen staatlichen Abschluss – trotz familiärer Probleme damals. Unsere Projektmitarbeiter empfahlen dem Jungen, eine Berufsschule zu besuchen und weiter zu lernen, er folgte dieser Empfehlung. Harjono ist dankbar für alles, was er bislang lernen konnte: Im Projekt hat er Computerkenntnisse erworben, Musik und Kochen für sich entdeckt und gelernt, selbstbewusst mit anderen umzugehen.

Unsere Stimme aus den Projekten

Interview-Foto von Stefanie Geich-Gimbel (Quelle: Ludwig Grunewald, Kindernothilfe)
In einem Projekt lernen Eltern, ihren Kindern vorzulesen. Zu sehen, wie viel Spaß eine Mutter und ihr Kind dabei hatten, in einer Gesellschaft, in der Kinder schon wie Erwachsene funktionieren müssen, war sehr ergreifend.
Stefanie Geich-Gimbel. Programme Manager Indonesien

Seriös und effizient

Die Siegel und Aufwandsstruktur der Kindernothilfe
Die Siegel und Aufwandsstruktur der Kindernothilfe
Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich – seit 30 Jahren.
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Wir sind gerne für Sie da

Der Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Infoservice der Kindernothilfe

0203 7789 111

info@kindernothilfe.de

Helfen Sie uns, Kinder vor Ausbeutung zu schützen

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine einmalige Spende zu tätigen. Kinder vor jeglicher Form von Ausbeutung zu schützen, ist unser Ziel. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag, Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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