Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kinder aus der Armut holen

Landkarte von Uganda (Quelle: Kindernothilfe)

Die Situation in Uganda - das tun wir

Kinderarbeit, Frühverheiratungen und die gesellschaftliche Akzeptanz von Gewalt sind große Probleme in Uganda, die durch die Coronapandemie weiter verstärkt wurden. Dagegen gehen unsere Partnerorganisationen vor und entwickeln nach eigenen Schulungen, die sie erhalten, selbst eine Kinderschutz-Policy, gründen Kinderschutzinitiativen und stärken das Bewusstsein für Kinderschutz in den Gemeinden. Ganz wichtig dabei sind die gegründeten Selbsthilfegruppen. Gemeinsam lernen Frauen und Kinder viel über ihre Rechte und geben ihr Wissen an Gemeindemitglieder weiter. Durch die Selbsthilfegruppen soll auch erreicht werden, dass Mädchen und Jungen länger in der Schule bleiben. Denn auch die Schulabbrüche in Uganda sind ein weiteres Problem. Nur knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler schließen die Grundschule ab. Und wiederum nur eines von vier Kindern schafft die weiterführende Schule. Unsere Partner helfen ihnen und geben den Kindern und Jugendlichen eine Chance auf eine bessere Zukunft, zum Beispiel mit einer Ausbildung.
Ein Junge aus Uganda hockt in seiner blau-grünen Schuluniform vor einem seiner Beete im seinem Garten. (Quelle: Katharina Drzisga)

Erfolge ernten

Vor allem in Uganda ist eine nachhaltige landwirtschaftliche Berufsausbildung für Mädchen und Jungen wichtig. Jugendliche, insbesondere Waisen, die nun auf sich allein gestellt sind, und gefährdete Kinder, die die Schule abgebrochen haben, nehmen daran teil. Sie lernen, wie sie ihre Ernte halten und trotz Abhängigkeit der Wetterbedingungen und den Folgen des Klimawandels steigern können. Und auch, wie sie damit Geld verdienen oder vorhandene Produkte weiterverarbeiten können. Nur so können die Mädchen und Jungen in ihrer Heimat überleben.  Denn traditionelle Anbaumethoden reichen schon lange nicht mehr aus, um große Familien zu ernähren. Der einseitige Anbau von Kochbananen, Mais, Bohnen und Maniok hat die Böden ausgelaugt, viele Familien sind dadurch mangelernährt.

Projektpate werden

Unser Einsatz in Uganda in Zahlen

1981

Beginn der Arbeit in Uganda

14

Anzahl der Projekte

323.400

Kinder in den Projekten

Länderinfo Uganda

Armut ist eine der Hauptursachen für viele Kinderrechtsverletzungen. Auch in Uganda. Dort weist die nordöstliche Region die höchste Armutsrate auf - insbesondere West Nile und Karamoja. Das lässt sich vor allem auf Klimakatastrophen zurückführen: Dürre, unregelmäßige Regenfälle, Überschwemmungen oder Stürme. Dadurch kommt es zu einer geringen Produktivität in der Landwirtschaft und folglich zu drastischen Preisschwankungen bei den Waren und Dienstleistungen sowie fehlende Ernte, Schädlinge, Viehseuchen, Epidemien, Stromausfälle, entwicklungsbedingte Vertreibungen, Konflikte, Gewalt oder Diebstahl und andere Faktoren. Dabei ist die Landwirtschaft der wichtigste Sektor der Wirtschaft und beschäftigt mehr als zwei Drittel der Arbeitskräfte. Kaffee macht den Großteil der Exporterlöse. Aber auch Tee, Fisch und Tabak gehören zu den Exportgütern.

In den vergangenen Jahren hat sich die wirtschaftliche Situation Ugandas verbessert – dank der Unterstützung durch Weltbank, Internationalem Währungsfonds und anderen internationalen Gebern. Doch Korruption und das hohe Bevölkerungswachstum verhindern, dass alle Einwohner von den Fortschritten profitieren. Weiterhin haben 24 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durch verschmutztes Trinkwasser können sich Krankheiten leicht ausbreiten. 

Mehr anzeigen

Endlich Hoffnung für Jugendliche

Eindrücke aus unseren Projekten in Uganda

Eine Gruppe Schulkinder lacht. (Quelle: Alexander Volkmann)
Von Farmschülern selbst hergestellte einfache Sandalen (Quelle: Katharina Drzisga)
Ein Schild vor einer Farmschule mit der Aufschrift "Do agriculture as business". (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Junge Frau sitzt lächelnd hinter ihrer Nähmaschine. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Frauen einer Selbsthilfegruppe in Uganda beraten darüber, wer in ihrem Dorf als extrem arm gilt. (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe in Uganda vor einem Kaffestrauch. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Eine Gruppe Schulkinder lacht. (Quelle: Alexander Volkmann)
Von Farmschülern selbst hergestellte einfache Sandalen (Quelle: Katharina Drzisga)
Ein Schild vor einer Farmschule mit der Aufschrift "Do agriculture as business". (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Junge Frau sitzt lächelnd hinter ihrer Nähmaschine. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Frauen einer Selbsthilfegruppe in Uganda beraten darüber, wer in ihrem Dorf als extrem arm gilt. (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe in Uganda vor einem Kaffestrauch. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Ein Farmschüler aus Uganda zeigt stolz, was er in der Schule gelernt hat. (Quelle: Katharina Drzisga)

Ein Junge führt seine Familie aus der Armut

John aus Uganda ist 16 Jahre alt. Er ist Halbwaise und lebt mit seiner Mutter und seinen zwei Geschwistern weit abgelegen von der nächsten größeren Straße. Hinter dem etwas in die Jahre gekommenen ärmlichen Haus der Familie tut sich ein wahres Wunder auf: Überall grünt und blüht es! Kohl, Zwiebeln, Tomaten wachsen, die Bananenbäume tragen Früchte. Der Junge hat selbst Ställe für Ziegen und Hühner. John hat alles umgesetzt, was er in der mobilen Farmschule unseres Partners gelernt hat. Für seine Familie bedeutet das, dass sie sich nun ausgewogen ernähren und das, was sie übrig haben, sogar auch auf dem Markt verkaufen können. So können sie nicht nur die ganze Familie mit der eigenen Ernte versorgen, sondern haben noch zusätzliches Einkommen.
Die ganze Geschichte lesen Sie hier
Das Verhältnis von Werbung und Verwaltungsausgaben (Quelle: Kindernothilfe)

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren. 

Wir sind gerne für Sie da

Der Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Infoservice der Kindernothilfe

Telefon: 0203 7789 111

E-Mail: info@kindernothilfe.de

Helfen Sie Kindern aus der Armut zu kommen

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die wertvolle Arbeit unserer Partner in Uganda, die dabei helfen, Mädchen und Jungen aus der Armutsspirale zu entkommen.

Mehr anzeigen
Monatlicher Betrag
Persönliche Angaben
Spenden als
Zur steuerlichen Absetzbarkeit Ihrer Spende können Sie eine Spendenbescheinigung anfordern. Für Zuwendungen bis 300 Euro genügt ein Kontoauszug zur Vorlage beim Finanzamt.
Zahlungsart
Datenschutz und Newsletter
Themen-Newsletter Afrika abonnieren
Im Anschluss erhalten Sie eine E-Mail, mit der Sie Ihre Anmeldung noch einmal bestätigen müssen. Sie können sich jederzeit wieder abmelden oder Ihre Präferenzen ändern.
Datenschutzerklärung

Werden Sie Kinderpate!

Möchten Sie einem Kind die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft geben? Dann übernehmen Sie eine Patenschaft für ein Kind und schenken Sie Zukunft!
Jetzt Kinderpate werden!

Unsere Arbeit in Afrika

Afrika - die Wiege der Menschheit. Kontinent mit wunderschönen Landschaften und spektakulärer Tierwelt. Aber auch Kontinent mit vielen Problemen.
Mehr erfahren

Bildung ändert alles

Armut und fehlende Bildung gehen in vielen Ländern Hand in Hand. Wer nicht zur Schule gegangen ist, hat es schwerer eine gute Arbeit zu finden und kennt nicht so viele Möglichkeiten, sein Leben selbstbewusst in die Hand zu nehmen.
Mehr erfahren