Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kinder aus der Armut holen

Armut ist eine der Hauptursachen für viele Kinderrechtsverletzungen. Auch in Uganda. Dort weist die nordöstliche Region die höchste Armutsrate auf - insbesondere West Nile und Karamoja. Das lässt sich vor allem auf Klimakatastrophen zurückführen: Dürre, unregelmäßige Regenfälle, Überschwemmungen oder Stürme. Dadurch kommt es zu einer geringen Produktivität in der Landwirtschaft und folglich zu drastischen Preisschwankungen bei den Waren und Dienstleistungen sowie fehlende Ernte, Schädlinge, Viehseuchen, Epidemien, Stromausfälle, entwicklungsbedingte Vertreibungen, Konflikte, Gewalt oder Diebstahl und andere Faktoren. Dabei ist die Landwirtschaft der wichtigste Sektor der Wirtschaft und beschäftigt mehr als zwei Drittel der Arbeitskräfte. Kaffee macht den Großteil der Exporterlöse. Aber auch Tee, Fisch und Tabak gehören zu den Exportgütern.

In den vergangenen Jahren hat sich die wirtschaftliche Situation Ugandas verbessert – dank der Unterstützung durch Weltbank, Internationalem Währungsfonds und anderen internationalen Gebern. Doch Korruption und das hohe Bevölkerungswachstum verhindern, dass alle Einwohner von den Fortschritten profitieren. Weiterhin haben 24 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durch verschmutztes Trinkwasser können sich Krankheiten leicht ausbreiten.
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Eine Patenschaft für ein Projekt spendet Zukunft

Ein Junge aus Uganda hockt in seiner blau-grünen Schuluniform vor einem seiner Beete im seinem Garten. (Quelle: Katharina Drzisga)

Erfolge ernten

Vor allem in Uganda ist eine nachhaltige landwirtschaftliche Berufsausbildung für Mädchen und Jungen wichtig. Jugendliche, insbesondere Waisen, die nun auf sich allein gestellt sind, und gefährdete Kinder, die die Schule abgebrochen haben, nehmen daran teil. Sie lernen, wie sie ihre Ernte halten und trotz Abhängigkeit der Wetterbedingungen und den Folgen des Klimawandels steigern können. Und auch, wie sie damit Geld verdienen oder vorhandene Produkte weiterverarbeiten können. Nur so können die Mädchen und Jungen in ihrer Heimat überleben.  Denn traditionelle Anbaumethoden reichen schon lange nicht mehr aus, um große Familien zu ernähren. Der einseitige Anbau von Kochbananen, Mais, Bohnen und Maniok hat die Böden ausgelaugt, viele Familien sind dadurch mangelernährt.

Projektpate werden

Unser Einsatz in Uganda in Zahlen

1981

Beginn der Arbeit in Uganda

14

Anzahl der Projekte

323.400

Kinder in den Projekten

Endlich Hoffnung für Jugendliche

Eindrücke aus unseren Projekten in Uganda

Eine Gruppe Schulkinder lacht. (Quelle: Alexander Volkmann)
Von Farmschülern selbst hergestellte einfache Sandalen (Quelle: Katharina Drzisga)
Ein Schild vor einer Farmschule mit der Aufschrift "Do agriculture as business". (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Junge Frau sitzt lächelnd hinter ihrer Nähmaschine. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Frauen einer Selbsthilfegruppe in Uganda beraten darüber, wer in ihrem Dorf als extrem arm gilt. (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe in Uganda vor einem Kaffestrauch. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Eine Gruppe Schulkinder lacht. (Quelle: Alexander Volkmann)
Von Farmschülern selbst hergestellte einfache Sandalen (Quelle: Katharina Drzisga)
Ein Schild vor einer Farmschule mit der Aufschrift "Do agriculture as business". (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Junge Frau sitzt lächelnd hinter ihrer Nähmaschine. (Quelle: Ludwig Grunewald)
Frauen einer Selbsthilfegruppe in Uganda beraten darüber, wer in ihrem Dorf als extrem arm gilt. (Quelle: Katharina Drzisga)
Eine Frau aus einer Selbsthilfegruppe in Uganda vor einem Kaffestrauch. (Quelle: Ludwig Grunewald)

Johns Geschichte

Ein Farmschüler aus Uganda zeigt stolz, was er in der Schule gelernt hat. (Quelle: Katharina Drzisga)

Ein Junge führt seine Familie aus der Armut

John aus Uganda ist 16 Jahre alt. Er ist Halbwaise und lebt mit seiner Mutter und seinen zwei Geschwistern weit abgelegen von der nächsten größeren Straße. Hinter dem etwas in die Jahre gekommenen ärmlichen Haus der Familie tut sich ein wahres Wunder auf: Überall grünt und blüht es! Kohl, Zwiebeln, Tomaten wachsen, die Bananenbäume tragen Früchte. Der Junge hat selbst Ställe für Ziegen und Hühner. John hat alles umgesetzt, was er in der mobilen Farmschule unseres Partners gelernt hat. Für seine Familie bedeutet das, dass sie sich nun ausgewogen ernähren und das, was sie übrig haben, sogar auch auf dem Markt verkaufen können. So können sie nicht nur die ganze Familie mit der eigenen Ernte versorgen, sondern haben noch zusätzliches Einkommen.
Die ganze Geschichte lesen Sie hier

Seriös und effizient

Die Siegel und Aufwandsstruktur der Kindernothilfe
Die Siegel und Aufwandsstruktur der Kindernothilfe
Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich – seit 30 Jahren.
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Wir sind gerne für Sie da

Der Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Infoservice der Kindernothilfe

0203 7789 111

info@kindernothilfe.de

Helfen Sie Kindern aus der Armut zu kommen

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie die wertvolle Arbeit unserer Partner in Uganda, die dabei helfen, Mädchen und Jungen aus der Armutsspirale zu entkommen.

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Starke Frauen, starke Kinder

Fördern Sie Initiativen von Frauen, in denen sich die Ärmsten unter ihnen zusammenschließen, um gemeinsam und aus eigener Kraft strukturelle Ursachen ihrer Armut zu überwinden.
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Dem Klimawandel die Stirn bieten

Der Klimawandel ist im vollem Gange. Besonders die Ärmsten der Armen leiden darunter. Oft wissen die Menschen nicht, was sie tun können, um sich gegen den Klimawandel und die Folgen wappnen können.
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