Die Internationale Jugendkonferenz 2026
Vom 13. bis zum 15. November 2026 findet die Internationale Jugendkonferenz der Kindernothilfe in Duisburg statt. Dieses Jahr dreht sich alles um das Thema Gender Equality. Interessierte Jugendliche, die an der Konferenz teilnehmen möchten, können sich ab sofort anmelden.
Auch 2026 treffen sich wieder Jugendliche aus Deutschland und dem Rest der Welt zur Internationalen Jugendkonferenz der Kindernothilfe in Duisburg. Das Thema dieses Jahr: Gender Equality, die Gleichstellung der Geschlechter. Wie sieht es bei der Umsetzung dieses Menschenrechts weltweit aus? Welche Fakten gibt es? Welche Erfahrungen habt ihr? Wo und wie werden Geschlechterrollen definiert? Und welche Rolle spielen die sozialen Medien dabei? Was könnt ihr konkret tun, um euch für mehr Gender Equality einzusetzen? Zu all diesen Fragen könnt ihr euch bei der Jugendkonferenz in vielfältigen Workshops mit Jugendlichen aus Deutschland, Sri Lanka, Südafrika und Moldawien austauschen.
Die Auswahl des Themas und die Vorbereitungen der Konferenz wurde von Jugendlichen, dem jungen Vorbereitungsteam, selbst übernommen. Sie übernehmen auch die Moderation und bilden das Awareness-Team der Konferenz.
So könnt ihr mitmachen
Alle Menschen von 14 bis 21 Jahren sind herzlich zur Internationalen Jugendkonferenz eingeladen! Die Teilnahme inklusive Verpflegung und Übernachtung (im Schlafsaal mit Isomatte) sind kostenlos, auch die Fahrtkosten werden erstattet.
Hier könnt ihr euch für die Internationale Jugendkonferenz 2026 anmelden!


Mehr zum Thema Gender Equality
Gender equality, also die Gleichstellung der Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen, ist eine wichtige Zukunftsfrage. Ein Aspekt, mit dem wir uns auf der Jugendkonferenz beschäftigen wollen sind Frauen- und Mädchenrechte.
Mädchen haben laut UN-Kinderrechtskonvention dieselben Rechte auf Bildung, Schutz vor Gewalt, Gesundheit und Teilhabe wie Jungen. Trotzdem sind Mädchen weltweit überproportional von Diskriminierung betroffen.
In Deutschland zeigt sich an vielen Beispielen, dass Mädchen und Frauen strukturell benachteiligt werden:
- Frauen und Männer werden in Deutschland immer noch unterschiedlich bezahlt, Frauen verdienen deutlich weniger. ("Gender Pay Gap")
- In Deutschland ist Gewalt gegen Mädchen und Frauen ein gesamtgesellschaftliches und alltägliches Problem - Laut verschiedenen Studien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen.
- Obwohl Frauen häufiger studieren und genauso hoch qualifiziert sind wie Männer, ist nur etwas weniger als jede dritte Führungsposition von Frauen besetzt.
International sind Frauen und Mädchen nach wie vor unverhältnismäßig stark von geschlechtsbedingten Ungerechtigkeiten betroffen.
- Sie haben weniger politische Teilhabe und Verantwortung.
- Sie leisten viel mehr unbezahlte Care-Arbeit als Männer und haben weniger Zeit für Lohnarbeit und Bildung.
- Mangelnde Selbstbestimmung, Zwangsehen und Gewalt sind nur einige Stichworte, die zeigen, wie viel noch zu tun ist, bis alle Menschen gleich sind.
Gemeinsam mit jugendlichen Gästen aus Kindernothilfe-Projekten in Sri Lanka, Südafrika und Moldawien arbeiten wir bei der Jugendkonferenz ein ganzes Wochenende lang kreativ und inhaltlich zu diesem Thema.
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