Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Hilfe zur Selbsthilfe in Nepal - starke Familien

Landkarte Nepal (Quelle: Angela Richter)

Die Situation in Nepal – So helfen wir

Die ländlichen Gebiete des Terai sind eine sehr fruchtbare, aufstrebende Region. Die Menschen in dieser Tiefebene südlich des Himalaya leben von der Landwirtschaft. Doch durch den Zuzug großer Bevölkerungsgruppen werden Platz und Ressourcen knapp – für die ohnehin arme Bevölkerung auf dem Land, bleibt nicht viel zum Leben. Vor Ort arbeiten wir mit dem Selbsthilfegruppen-Ansatz und erreichen damit besonders benachteiligte Frauen und ihre Kinder: Die Frauen lernen in den Gruppen, wie sie ihre Erträge auf den Feldern steigern oder abseits der Landwirtschaft ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften können. So schaffen es die Frauen, ihre gesellschaftliche Position zu verändern und damit auch ihre Kinder in ihren Rechten auf Nahrung, Bildung und Gesundheit zu stärken.
Eine Frauengruppe sitzt unter einem Baum. (Quelle: Karl Andersson)

Selbstbewusstsein stärken

Fast die Hälfte der Menschen in der Tiefebene des Terai verdient ihr Geld als Tagelöhner auf Feldern. Meist leben die Familien in großer Armut – besonders die unteren Kasten (Dalits) und ethnische Minderheiten. Ihre Lebenserwartung ist niedriger als die des Rests der Bevölkerung.
Unser Projekt basiert auf dem Selbsthilfegruppenansatz, bei dem die ärmsten weiblichen Dorfmitglieder Hauptakteurinnen sind. Sie organisieren sich in Kleingruppen und lernen, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um ihre Situation zu verbessern. Auch werden sie über Frauen-, Minderheiten- und Kinderrechte informiert. Ziel des Selbsthilfegruppen-Ansatzes ist es, dass Kinder und Frauen aktiv in ihrer Familie und Gemeinde mitentscheiden und ihre Interessen vertreten.
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Infos zur Arbeit der Kindernothilfe in Nepal auf einen Blick

Beginn der Arbeit 2015
Anzahl der Projekte 4
erreichte Kinder 2.700

Länderinfo Nepal

Nepal ist ein Land mit vielfältigen Schwierigkeiten: Das Erdbeben im Jahr 2015 hat das Land und seine Gesellschaft schwer erschüttert. Nepal ist, nach Afghanistan, das zweitärmste Land Asiens. Die Stellung der Frau ist besorgniserregend: Viele Frauen müssen beispielsweise immer noch außerhalb ihres Hauses schlafen, wenn sie ihre Regelblutung oder ein Kind bekommen, da sie dann als unrein gelten. Dies ist nur ein Beispiel für diskriminierende Traditionen in Nepal, die per Gesetz zwar verboten sind, aber häufig noch immer gelebt werden. Zudem haben Frauen kaum Zugang zu Bildung oder anderen staatlichen Leistungen und werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt als Männer. Sie sind Risiken wie Frühverheiratung, Schwangerschaft im minderjährigen Alter sowie Missbrauch ausgesetzt. Viele Kinder müssen arbeiten, um ihre Familien finanziell zu unterstützen und können nicht zur Schule gehen.

Neben einer mangelnden Versorgung mit Nahrung, Bildung, und Medizin in besonders armen, ländlichen Regionen, ist auch Kinderhandel ein großes Problem in Nepal. Die Kindernothilfe bekämpft mit dem Selbsthilfeansatz die schwersten Kinderrechtsverletzungen, Projektmitarbeiter vor Ort setzen sich gezielt für die Einhaltung von Kinderrechten ein.

Eindrücke aus unseren Projekten in Nepal

Eine Frauen-Selbsthilfegruppe bei einem ihrer Treffen. (Quelle: Katharina Nickoleit)

Frauen werden endlich wahrgenommen

In Nepal ist es Tradition, dass neu verheiratete Frauen die ersten Ehejahre nicht das Haus verlassen. In der Gemeinschaft sind diese Frauen unsichtbar, obwohl sie in der Nachbarschaft leben. Die Selbsthilfegruppe unseres Projekts in Darkhaswa, in der sich 24 Frauen treffen, hat das Ziel, Diskriminierung wie diese nicht hinzunehmen. Mitglieder dieser Gruppe sind auch Frauen, deren Söhne kürzlich geheiratet haben. Sie werden ermutigt, ihre Schwiegertöchter mit zu den Treffen zu bringen, sie bei der Hausarbeit und Kinderbetreuung zu unterstützen und so die Situation dieser und aller Frauen in der Gemeinschaft nachhaltig zu stärken. Die Frauen sind glücklich: „Endlich haben wir die Möglichkeit, zu lernen, als Teil der Gemeinschaft wahrgenommen zu werden und uns gegenseitig zu helfen."
Grafiken über die Projektausgaben der Kindernothilfe und im Hintergrund Kinder in einer Schule in Äthiopien. (Quelle: Jakob Studnar/Ralf Krämer)

Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren.

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

Oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht: 

Leisten Sie Hilfe zur Selbsthilfe für Familien

Im Folgenden können Sie eine Spende für unsere weltweite Projektarbeit tätigen. Mit ihrer Spende helfen Sie auch Mädchen, Jungen und ihren Familien in Nepal, um sich mit Selbsthilfe ein besseres Leben aufzubauen.
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