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Tausende Menschen sind Opfer von schwerer Naturkatastrophe

Grausame Bilder aus Haiti: Ein schweres Erdbeben mit der Stärke von 7,2 hat den Süden des Landes komplett zerstört. Die Zahl der Toten steigt immer weiter - mittlerweile sind es knapp 2000. Fast 10.000 Verletzte brauchen dringend medizinische Hilfe. Denn auch Krankenhäuser sind teils komplett zerstört. Ebenso Straßen, Häuser und Gebäude. Verzweifelt suchen Helfer nach Überlebenden in den Trümmern. Die Bergungsmaßnahmen dauern an. Die Menschen brauchen dringend sauberes Wasser, Lebensmittel, Medizin und Zelte.

Rund 700.000 Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, das entspricht etwa 40 Prozent der Bevölkerung in den betroffenen Departements (Grand'Anse, Sud und Nippes). Dazu gehören die 136.800 Familien, die von der Katastrophe betroffen sind. Viele Menschen fliehen vom Süden in Richtung Port-au-Prince, um dort Schutz zu finden. Jedoch ist die Situation dort u.a. aufgrund von Kriminalität nicht ungefährlich.  Zuflucht in den noch vorhandenen Gebäuden gibt es kaum, da diese aufgrund von möglichen Nachbeben nicht sicher sind. 

Auch unsere Partner sind von der Katastrophe betroffen, aber sind bereits schnell aktiv geworden, um den vielen Kindern und ihren Familien zu helfen. Dabei stehen die Wasser- und Lebensmittelversorgung sowie der Schutz der Mädchen und Jungen im Vordergrund. In Child Friendly Spaces unserer Partner, bieten wir Mädchen und Jungen eine sichere Umgebung in den Wirren der Katastrophe. Sie alle brauchen jetzt jede Hilfe!

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Eine traumatische Situation für die Menschen

Unser Partner SJM, der in Haiti tätig ist, schildert die Situation nach dem Beben so:

"Die Zahlen über Opfer und Verletzte sind noch nicht final. Viele Regionen sind nicht zugänglich für Rettungstrupps, Zufahrtswege sind zerstört. Die Such- und Rettungsmaßnahmen werden daher noch weiter andauern. Für die Überlebenden ist die Situation katastrophal. Sie müssen unter freiem Himmel auf dem Boden schlafen, denn die Häuser sind einsturzgefährdet oder zerstört. Sie haben nur die Kleidung, die sie beim Beben am Leibe trugen. Es gibt keine Möglichkeit, sich zu waschen, Wäsche zu säubern. Es gibt kein sauberes Wasser zum Trinken oder Kochen. Es gibt auch keine Lebensmittel. Die Menschen hungern. Verletzte können nicht versorgt werden, da die Krankenhäuser überfüllt sind. Es gibt kaum Medikamente, nicht genügend Ärzte und Pflegekräfte und medizinische Ausrüstung." 

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Ein Land im Chaos

Eine Katastrophe nach der anderen jagt das bitterarme Land. Bereits vor elf Jahren hat ein schweres Erdbeben das Leben dutzender Menschen in Haiti gekostet und zerstört. Noch immer ist das Land vom schweren Erdbeben im Januar 2010 traumatisiert, bei dem mehr als 220.000 Menschen ums Leben gekommen sind. Im Jahr 2016 traf Hurrikan "Matthew" auf den Karibikstaat. Hinzukommt eine wirtschaftliche und politische Krise. Zuletzt wurde der Ex-Präsident Jovenel Moise ermordet. Seitdem regiert eine Übergangsregierung. Zudem terrorisieren kriminelle Banden das Leben der Haitianerinnen und Haitianer. Die Banden erschweren zudem die Nothilfemaßnahmen, da sie den Hilfskonvois, sowohl staatliche als auch von NGOs, die Durchfahrt zunächst verhindern. Verhandlungen sollen dies lösen. In der Nacht vom 16. auf den 17. August trag zudem ein heftiger Tropensturm mit langanhaltendem Starkregen auf Haiti. Mit weiteren Regenfällen wird gerechnet. 

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Erdbeben zerstört Haiti
Haiti, Quelle: dpa picture alliance
Haiti, Quelle: dpa picture alliance
Haiti, Quelle: Kindernothilfe-Partner
Haiti, Quelle: Kindernothilfe-Partner
Erdbeben zerstört Haiti
Haiti, Quelle: dpa picture alliance
Haiti, Quelle: dpa picture alliance
Haiti, Quelle: Kindernothilfe-Partner
Haiti, Quelle: Kindernothilfe-Partner

Unsere Stimme zur aktuellen Lage

Vorstand Carsten Montag
"Die Wasserversorgung und Ernährungssicherung sowie der Schutz der Kinder und ihrer Familien haben größte Priorität. Das Land braucht jede Hilfe."
Carsten Montag, Vorstandsmitglied

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

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