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Hilfe für Geflüchtete auf der Insel Lesbos

Nach dem Brand des Flüchtlingslager Moria auf der Insel Lesbos sind die Menschen verzweifelt. Ihr weniges Hab und Gut wurde in den Flammen vernichtet. Die neu aufgebauten Lager für die Geflüchteten stehen nach starken Regenfällen unter Wasser. Viele der Flüchtlinge müssen am Straßenrand oder auf Parkplätzen auf dem nackten, kalten Boden schlafen. Auch in den anderen Camps der Insel sind die Umstände katastrophal. Enge und mangelnde Hygiene sind Alltag für die Menschen. Der Winter steht noch bevor und auch das Risiko steigt, sich mit dem Corona-Virus zu infizieren. Besonders Mütter und Kleinkinder sowie unbegleitete Kinder und Jugendliche sind nun schutzbedürftig, da sie eher Opfer von Gewalt werden oder unter den Folgen von Nahrungsmangel leiden.

Gemeinsam mit unserem griechischen Partner Lesvos Solidarity geben wir Müttern mit ihren Kindern und unbegleiteten Minderjährigen Schutz in einer Notunterkunft. Bis zu 50 Frauen und ihre Babys und kleinen Kinder finden dort Zuflucht, genauso wie bis zu 30 Minderjährige, die allein in Moria angekommen waren.

Sicherheit: Die Mütter und Kinder erhalten ein festes Dach über dem Kopf. Es stehen Betten, Matratzen, Babybetten und Küchen zur Verfügung. Außerdem werden die Geflüchteten mit ausgewogenen Mahlzeiten und frischer Kleidung versorgt.

Gesundheit: Alle Bewohner der Unterkunft werden medizinisch versorgt, erhalten bei Bedarf Medikamente und werden psychologisch betreut, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Mütter von Neugeborenen werden im Umgang mit Säuglingen beraten.

Lernen: Die Kinder und Jugendlichen nehmen an Englisch- und Griechischkursen teil. Sie lernen außerdem den Umgang mit Computern, besuchen Kurse für Naturwissenschaften und treiben Sport. So wird sichergestellt, dass ihr Bildungsweg nicht unterbrochen wird. In Theater- und Malworkshops können sie ihre traumatische Erlebnisse aufarbeiten. Mit Handarbeit, Gitarrenunterricht und Gärtnern lernen die Mädchen und Jungen wieder, sich auf etwas zu fokussieren und Ruhe in den Alltag zu bekommen.

Zusätzlich zur der direkten Hilfe für die Kinder und jungen Mütter unterstützen wir auch die politische Arbeit unserer Partner in Griechenland, die auf die Situation im Land aufmerksam machen und eine Kursänderung der Politik verlangen. Mehr Informationen dazu erhalten sie hier.


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Eindrücke aus dem Projekt auf Lesbos

Interview zur Situation im Projekt auf Lesbos

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Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

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