Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Schützen Sie Kinder wie Rosa vor Kinderhandel

Die Region San Martín liegt am Rande des Amazonasgebiets und ist geprägt von Armut. Viele Kinder brechen vorzeitig die Schule ab, um durch Arbeit ihre Familien zu unterstützen. Die Voraussetzung sind gut für kriminelle Banden, die die Armut der Menschen ausnutzen. Ihre Masche ist einfach: Vor allem Mädchen werden gezielt über soziale Medien angeschrieben und mit Liebesversprechungen oder Jobangeboten. Sie fühlen sich geschmeichelt und glauben, ihre Sorgen haben nun ein Ende. Doch die fangen jetzt erst an.

Die Mädchen kommen nie in den Restaurants an, der Traum von einer Beziehung zu einem wohlhabenden Mann platzt schnell. Ihr Weg endet in den Bordellen und Nachtclubs entlang der Fernfahrerstraßen.

Aufklärung ist das wichtigste Ziel unseres Projekts, denn Eltern und Kinder wissen nicht um die Machenschaften der kriminellen Banden.

Aufklärung: Durch Informationsveranstaltungen an Schulen und für Eltern wird ein Bewusstsein dafür geschaffen, wo die Gefahren in den Dörfern liegen. Darüber hinaus werden die Teilnehmer über Betreuung und Rehabilitation für die Opfer aufgeklärt und wie diese ihre Peiniger anzeigen können.

Arbeit in den Schulen: Über Gruppenarbeit und Rollenspiele erfahren etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler, wie die Menschenhändler vorgehen und lernen, wie sie sich und andere schützen können. Die Lehrer durchlaufen Schulungen zu dem Thema, um Präventionsarbeit bei ihren Schützlingen leisten zu können. Durch eine enge Zusammenarbeit mit der Schulbehörde soll erreicht werden, dass das Thema Prävention von Kinderhandel flächendeckend in den Lehrplan aufgenommen wird.

Bevölkerung aufmerksam machen: Kinder und Jugendlichen demonstrieren dafür, dass sie besser geschützt werden. Auf Messen können sich die Menschen über das Thema informieren und erfahren, wie sie Fälle von Kinderhandel anzeigen können. Mädchen und Jungen schließen sich in einem Netzwerk „Gemeinsam gegen Menschenhandel“ zusammen. Sie beraten z.B. Gleichaltrige, wie sie sich schützen können.


Landkarte von Peru (Quelle: Ralf Krämer)

Peru - Kinderarbeit und Umweltverschmutzung

In dem südamerikanischen Land lebt über ein Viertel der Einwohner unterhalb der Armutsgrenze. Dies bildet einen Nährboden für Kriminalität, Gewalt, auch gegen Kinder, Prostitution und Drogenkonsum. Peru leidet in den Bergbauregionen außerdem unter weit verbreiteter Umweltverschmutzung. Vergiftungen durch Blei sind häufig, die Krebsrate ist dadurch sehr hoch.

Perus Bildungssystem ist in einem schlechten Zustand:Das Lehrpersonal ist oft schlecht ausgebildet, die Ausstattung von Schulen meist unzureichend. Viele Kinder können nicht zur Schule gehen, da sie arbeiten müssen. Ein zusätzliches Problem haben indigene Kinder, deren Muttersprache nicht Spanisch ist. Obwohl der zweisprachige Unterricht Vorschrift ist, wird er oft nicht durchgesetzt. Kinder ohne Spanischkenntnisse werden so schnell außen vor gelassen.

Die Folgen der mangelhaften Gesundheitsversorgung treffen besonders Kinder: Viele leiden an Durchfallerkrankungen, Blutarmut, Atemwegserkrankungen und Unterernährung.

Jetzt Projektpate werden und Kinder in Peru vor Verschleppung bewahren

Mit einer Projektpatenschaft helfen Sie besonders wirksam als Teil einer Gemeinschaft: Die Kosten jedes Projekts werden in kleine Teile aufgeteilt und jeder Spender kann so viele Anteile (á 15 €) übernehmen, wie er möchte. Je mehr Menschen also mithelfen, desto größer ist die Hilfe – und desto schneller können wir zusammen Kindern in Peru helfen:

Infos rund um das Projekt

 

Beginn: 01.05.2017 - 31.03.2023

Projektregion: San Martín, Peru

Ziel: Kinder vor Kinderhandel schützen

Maßnahmen: Aufklärung der Bevölkerung über Gefahren, Feststellung von Gefahrenstellen im Ort und Möglichkeiten zur Bekämpfung erarbeiten, Aufklärungsarbeit in Schulen, Kinder engagieren sich öffentlich gegen Kinderhandel und für ihre Rechte, Kinder klären andere Kinder über die Gefahren auf

Unsere Stimme zum Projekt

Portraitfoto von Jürgen Schübelin
„Kinderhandel ist ein abscheuliches Verbrechen. Durch unsere Projektarbeit können wir Mädchen und Jungen davor schützen.“ 
Jürgen Schübelin, Referatsleiter Lateinamerika und Karibik, Kindernothilfe

Eindrücke aus dem Projekt

Zwei Hände, die sich gegenseitig halten. (Quelle: Jakob Studnar)

Was wir 2019 geschafft haben

✔ Lehrkräfte aus 49 Schulen zu Schutzmechanismen gegen Kinderhandel geschult

✔ 4.500 Kinder über Gefahren und Kinderhandel aufgeklärt

✔ 500 Mütter und Väter zum Thema Kinderhandel sensibilisiert, damit sie ihren Kindern besser Schutz bieten können

✔ Studie zu Risiken und Lösungsansätzen beim Thema Kinderhandel veröffentlicht

Wir sind gerne für Sie da

Gruppenfoto des Infoservice der Kindernothilfe (Quelle: Ludwig Grunewald)

Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 18:00 Uhr unter 0203 7789 111.

Oder hinterlassen Sie uns hier eine Nachricht: 

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Seriös und effizient

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Kindern ankommt. Dass wir unsere Aufgabe sehr gut erfüllen, bestätigt uns das unabhängige DZI-Spendensiegel jährlich - seit über 25 Jahren.

Mit Ihrer Projektpatenschaft schützen Sie Kinder vor Kinderhandel

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine Projektpatenschaft für das Projekt gegen Kinderhandel in Peru zu übernehmen. Schon mit 15 Euro leisten Sie einen wertvollen Beitrag dazu, Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Spenden als
Persönliche Angaben
Organisation (Firma/Schule/Kirchengemeinde)
Organisation
Zahlungsart
SEPA-Lastschriftmandat

Ihre IBAN finden Sie in der Regel auf Ihren Kontoauszügen oder Ihrer EC-Karte. Oder Sie können sie direkt bei Ihrer Bank erfahren.

Ihre Daten werden über eine verschlüsselte SSL-Internet-Verbindung übertragen. Sie sind zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff geschützt. Ihre Daten werden nicht zu werblichen Zwecken an Dritte weitergegeben.

Sie können Ihr SEPA-Mandat jederzeit beenden, so dass keine weiteren Zahlungen von uns eingezogen werden. Gerne per Email an info@kindernothilfe.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0203.7789-111.

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