Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

„Hinschauen“ – „Hinhören“ – „Nachfragen“:
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Landesregierung und Kindernothilfe starten Kampagne für mehr Kinderschutz

Dr. Joachim Stamp Minister, Katrin Weidemann und Sabine Heinrich (Quelle: Sophie Rutter)
Minister Dr. Joachim Stamp, Katrin Weidemann und Sabine Heinrich (Quelle: Kindernothilfe)
Dr. Joachim Stamp Minister, Katrin Weidemann und Sabine Heinrich (Quelle: Sophie Rutter)
Minister Dr. Joachim Stamp, Katrin Weidemann und Sabine Heinrich (Quelle: Kindernothilfe)

Prominente wie Fußballer Lukas Podolski, Moderatorin Sabine Heinrich und Schauspielerin Anna Maria Mühe appellieren auf Plakaten und im Internet, bei Gewalt an Kindern einzuschreiten.

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Mit einer gemeinsamen Plakat- und Online-Kampagne machen das Familienministerium und die Kinderrechtsorganisation Kindernothilfe ab heute verstärkt darauf aufmerksam, dass der Schutz von Kindern und Jugendlichen eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Unter dem Titel „Hinschauen“ – „Hinhören“ – „Nachfragen“ fordern Fußballer Lukas Podolski, Journalistin und Moderatorin Sabine Heinrich, Schauspielerin Anna Maria Mühe, Popsänger Wincent Weiss und Influencerin Julia Beautx auf Plakaten und im Internet, dass Kinderschutz uns alle angeht. „Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir sind alle gefordert, hinzuschauen, hinzuhören und nachzufragen. Gemeinsam müssen wir auch in Zukunft alles dafür tun, damit Kinder und Jugendliche geschützt sind. Bei kleinsten Anzeichen oder dem berühmten komischen Bauchgefühl ist unsere Hilfe gefragt“, erklärte Familienminister Joachim Stamp bei der Plakatenthüllung in Düsseldorf.

„Gewalt an Kindern hat viele Gesichter: Vernachlässigung, psychische Verletzungen, körperliche oder sexualisierte Gewalt. Unser Ziel ist es, dass alle Menschen in NRW, Erwachsene wie Kinder, sich der Formen und Folgen von Gewalt gegenüber Kindern bewusst sind. Und alle sich verantwortlich fühlen und in der Lage sehen, etwas für ihren Schutz zu tun“, sagte Katrin Weidemann, die Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe (Sitz Duisburg), die sich seit über 60 Jahren weltweit für Kinder in Not engagiert.
„Wir müssen alle Antennen ausfahren, damit wir Signale empfangen von Kindern, die gefährdet sind, oder von Erwachsenen, die Kinder möglicherweise gefährden. Und dann nicht schweigen, sondern um Unterstützung bitten“, erklärte Sabine Heinrich.

Plakatiert wird die Kampagne in mehreren Großstädten in Nordrhein-Westfalen. Daneben wird digital vor allem auf Facebook und Instagram für den Kinderschutz geworben.
Um den Kinderschutz in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken, will die Landesregierung zeitnah ein neues Kinderschutzgesetz verabschieden. Nordrhein-Westfalen soll dadurch das bundesweit modernste Kinderschutzgesetz bekommen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei auch die Stärkung der Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt.

Wie man Signale erkennen und sich für Kinder stark machen kann, das erklärt die eigens eingerichtete Webseite www.kindernothelfer.de. Hier geht es um Fragen wie: An wen können sich Kinder oder Erwachsene wenden? Wo finden Organisationen und Institutionen Unterstützung, um ein Kinderschutz-Konzept umzusetzen? Was mache ich als Privatperson, wenn ich einen Verdacht habe?


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Kontakt

Kontakt MKFFI:
Wibke Op den Akker
Pressesprecherin
Telefon: 0211 837-2417
Fax: 0211 837-2249
presse@mkffi.nrw.de

Kontakt Kindernothilfe e.V.:
Angelika Böhling
Pressesprecherin
Telefon: 0178 88 08 013
angelika.boehling@kindernothilfe.de
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Diese Prominenten setzen sich mit der Kampagne für mehr Kinderschutz ein

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