Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Kindernothilfe trauert um Pfarrer Dietrich Köhler-Miggel

Der verstorbene Pastor Dietrich Köhler-Miggel aus Duisburg (Quelle: Ralf Krämer)
Der verstorbene Pastor Dietrich Köhler-Miggel aus Duisburg (Quelle: Ralf Krämer)

(Duisburg, 11.03.2019) Die Kindernothilfe trauert um Verwaltungsratsmitglied Dietrich Köhler-Miggel, der gestern unerwartet im Alter von 65 Jahren gestorben ist. Er war 28 Jahre als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Trinitatis in Buchholz tätig und hat sich in dieser Zeit in seiner Gemeinde und weit darüber hinaus mit großem Engagement für soziale Gerechtigkeit und die Anliegen der Kindernothilfe eingesetzt.

„Mit Pfarrer Köhler-Miggel verlieren wir einen langjährigen und sehr geschätzten Wegbegleiter. Er hat als Mitglied im Verwaltungsrat die Entwicklung der Kindernothilfe von einem kleinen Verein in Duisburg zu einer der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa begleitet und gefördert. Dafür danken wir ihm von Herzen“, so Christel Riemann-Hanewinckel, Vorsitzende des Verwaltungsrats der Kindernothilfe.

Ende der siebziger Jahre hat Dietrich Köhler-Miggel zwei Jahre bei der Kindernothilfe gearbeitet, bevor er Jahre später sein Theologiestudium mit dem zweiten Staatsexamen abschloss und am 1. Juni 1991 den Dienst in der Kirchengemeinde antrat. „Wir werden seinen tiefen Glauben an die Schöpfung, seine Herzlichkeit und seine Tatkraft sehr vermissen. Mit seinen Gedanken, Worten und Werken hat er die Arbeit der Kindernothilfe viele Jahre unterstützt“, sagt Carsten Montag, stellvertretender Vorstandsvorsitzender. „Wir sind in Gedanken bei seinen Angehörigen“.

Die Kindernothilfe unterstützt seit 60 Jahren benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert fast 700 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe annähernd 1,9 Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 33 Ländern der Erde, um ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

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Portraitfoto Angelika Boehling (Quelle: Jakob Studnar)