Kindernothilfe. Gemeinsam wirken.

Corona: So sieht es aus in unseren Ländern

Auch unsere Partnerländer sind nun ausnahmslos vom Corona-Virus betroffen. Die Folgen der Pandemie haben dramatische Auswirkungen auf die Situation von Kindern und ihren Rechten, aber auch auf unsere Projektarbeit. Der Schwerpunkt dort hat sich verschoben, um die Kinder, ihre Familien und auch unsere Mitarbeiter zu schützen. 

Uns erreichen Nachfragen von besorgten Paten, die gerne wissen möchten, wie es den Patenkindern weltweit geht. Derzeit können wir keine Aussagen zu einzelnen Kindern treffen. Jedoch sind nach jetzigem Stand keine unserer Patenkinder vom Virus direkt betroffen. Die Mädchen und Jungen werden jedoch geschützt durch die Maßnahmen, die bereits in den ersten Projekten gestartet wurden, wie z. B. Aufklärungskampagnen und Verteilung von Seife.

An dieser Stelle können sie lesen, wie es in unseren Partnerländern derzeit aussieht und welche Maßnahmen unsere Partner im Kampf gegen Corona gestartet haben. Wir werden, sobald wir neue Informationen haben, diese Seite aktualisieren.

Um das Coronavirus zu bekämpfen, müssen wir alle gemeinsam handeln. Mit Ihrer Unterstützung können wir unsere weltweiten Projekte weiterführen und Maßnahmen zur Coronaprävention mit unseren Partnern umsetzen.

Kurzfristige Hilfe gegen langfristige Folgen: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende diese Krise zu überstehen und Kinder weltweit vor Corona zu schützen.  > Jetzt spenden

Afrika

Äthiopien

Aufklärung und Verteilaktionen 

Im Frühjahr 2021 galten insgesamt rund 205.000 Menschen als infiziert, davon sind fast 157.000 genesen und rund 3.000 gestorben. Versammlungen und Veranstaltungen von mehr als 50 Personen sind verboten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im öffentlichen Bereich vorgeschrieben. Die für August 2020 angesetzten Wahlen wurden auf den 5. Juni 2021 verschoben. Neben der Corona-Pandemie kämpfte Äthiopien zwischendurch auch noch mit den Folgen der Heuschreckenplage. Die verlorenen Ernten gefährdeten die Ernährungssicherheit. 
Unsere Partner verteilen Infozettel über das Corona-Virus an die Bevölkerung und fahren mit Lautsprechern auf Autos durch die Dörfer, um die Menschen über Hygienemaßnahmen aufzuklären. Außerdem verteilen sie Nahrungsmittel und Seife an besonders arme Familien.
Landkarte Äthiopien (Quelle: Ralf Krämer)

Äthiopien

Aufklärung und Verteilaktionen 

Landkarte Äthiopien (Quelle: Ralf Krämer)
Im Frühjahr 2021 galten insgesamt rund 205.000 Menschen als infiziert, davon sind fast 157.000 genesen und rund 3.000 gestorben. Versammlungen und Veranstaltungen von mehr als 50 Personen sind verboten. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im öffentlichen Bereich vorgeschrieben. Die für August 2020 angesetzten Wahlen wurden auf den 5. Juni 2021 verschoben. Neben der Corona-Pandemie kämpfte Äthiopien zwischendurch auch noch mit den Folgen der Heuschreckenplage. Die verlorenen Ernten gefährdeten die Ernährungssicherheit. 
Unsere Partner verteilen Infozettel über das Corona-Virus an die Bevölkerung und fahren mit Lautsprechern auf Autos durch die Dörfer, um die Menschen über Hygienemaßnahmen aufzuklären. Außerdem verteilen sie Nahrungsmittel und Seife an besonders arme Familien.

Eswatini

Projektmitarbeiter klären auf

Bis zum Frühjahr 2021 wurden rund 17.000 Fälle im Land gemeldet, doch die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Rund 16.500 Menschen sind genesen, 670 gestorben. Eine Ausgangssperre besteht zurzeit nicht mehr. Neben der Eindämmung des Virus war die größte Herausforderung während der früheren Ausgangssperre die Nahrungsmittelversorgung. Mehr als 300.000 Menschen waren auf Nahrungsmittelverteilung angewiesen. Mehrere Kindernothilfe-Partner verteilten daher Lebensmittel in den ärmsten Regionen. Die Projektmitarbeiter hatten noch im März entschieden, z. B. ihre mobilen Kliniken für Aufklärungsarbeit in Bezug auf das Corona-Virus zu nutzen. In Hygieneschulungen lernten die Menschen, wie sie sich besser schützen können. Während der Ausgangssperre versuchten die Projektmitarbeiter, per SMS mit den Menschen in den Projekten in Kontakt zu bleiben und sie zu beraten. 

Landkarte Eswatini (Quelle: Ralf Krämer)

Eswatini

Projektmitarbeiter klären auf

Landkarte Eswatini (Quelle: Ralf Krämer)

Bis zum Frühjahr 2021 wurden rund 17.000 Fälle im Land gemeldet, doch die Dunkelziffer ist vermutlich höher. Rund 16.500 Menschen sind genesen, 670 gestorben. Eine Ausgangssperre besteht zurzeit nicht mehr. Neben der Eindämmung des Virus war die größte Herausforderung während der früheren Ausgangssperre die Nahrungsmittelversorgung. Mehr als 300.000 Menschen waren auf Nahrungsmittelverteilung angewiesen. Mehrere Kindernothilfe-Partner verteilten daher Lebensmittel in den ärmsten Regionen. Die Projektmitarbeiter hatten noch im März entschieden, z. B. ihre mobilen Kliniken für Aufklärungsarbeit in Bezug auf das Corona-Virus zu nutzen. In Hygieneschulungen lernten die Menschen, wie sie sich besser schützen können. Während der Ausgangssperre versuchten die Projektmitarbeiter, per SMS mit den Menschen in den Projekten in Kontakt zu bleiben und sie zu beraten. 

Kenia

Aufklärung über Corona per SMS

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Covid-19 Infizierten bei rund 133.000 Menschen, rund 92.300 sind genesen, etwa 2.200 Menschen sind an den Folgen gestorben. Es besteht eine landesweite nächtliche Ausgangsperre zwischen 22 und 4 Uhr, für die Counties Nairobi, Kajiado, Kiambu, Machakos und Nakuru gilt diese ab 20 Uhr. Dort sind auch öffentliche Versammlungen und persönliche Treffen untersagt. Die Intensivstationen der Krankenhäuser in Nairobi sind ausgelastet, eine medizinische Behandlung ist im Ernstfall nicht sichergestellt – auch nicht bei anderen Notfällen. Projektmitarbeiter klären die Frauen in den Selbsthilfegruppen telefonisch über das Corona-Virus auf. Wöchentlich werden Mitglieder per SMS mit relevanten Informationen versorgt. Unser Partner APDK verteilt Lebensmittel, Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Familien, die ein Kind mit Behinderung versorgen. 
Landkarte Kenia (Quelle: Ralf Krämer)

Kenia

Aufklärung über Corona per SMS

Landkarte Kenia (Quelle: Ralf Krämer)
Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Covid-19 Infizierten bei rund 133.000 Menschen, rund 92.300 sind genesen, etwa 2.200 Menschen sind an den Folgen gestorben. Es besteht eine landesweite nächtliche Ausgangsperre zwischen 22 und 4 Uhr, für die Counties Nairobi, Kajiado, Kiambu, Machakos und Nakuru gilt diese ab 20 Uhr. Dort sind auch öffentliche Versammlungen und persönliche Treffen untersagt. Die Intensivstationen der Krankenhäuser in Nairobi sind ausgelastet, eine medizinische Behandlung ist im Ernstfall nicht sichergestellt – auch nicht bei anderen Notfällen. Projektmitarbeiter klären die Frauen in den Selbsthilfegruppen telefonisch über das Corona-Virus auf. Wöchentlich werden Mitglieder per SMS mit relevanten Informationen versorgt. Unser Partner APDK verteilt Lebensmittel, Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Familien, die ein Kind mit Behinderung versorgen. 

Malawi

Hilfe für Straßenkinder

Malawi wird inzwischen als Land mit besonders hohem Infektionsrisiko für Covid-19 eingestuft. Die Zahl der Neuinfektionen ist stark gestiegen. Die Gesundheitseinrichtungen arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der an Covid-19 Erkrankten bei 34.000, aber die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Fast 30.200 Menschen sind genesen, 1.120 gestorben. Die Regierung hat den Katastrophenzustand ausgerufen. Es herrscht eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

Vor allem Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, sind gefährdet, sich anzustecken. Viele von ihnen leiden unter Infektionen und sind geschwächt. Und sie sind nicht informiert über das Virus und seine Übertragungswege. Unser Partner Tikondane geht regelmäßig zu den Straßenkindern, klärt sie auf über das Virus und versucht die Kinder davon zu überzeugen, nach Hause zurückzukehren. In Fällen, in denen das nicht möglich ist, können die Jungen und Mädchen in einem Übergangswohnheim unterkommen, wo sie sich auch besser vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen können. Die Verteilung von Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und Medikamenten übernimmt unser Partner SJOG.

Landkarte Malawi (Quelle: Ralf Krämer)

Malawi

Hilfe für Straßenkinder

Landkarte Malawi (Quelle: Ralf Krämer)

Malawi wird inzwischen als Land mit besonders hohem Infektionsrisiko für Covid-19 eingestuft. Die Zahl der Neuinfektionen ist stark gestiegen. Die Gesundheitseinrichtungen arbeiten an der Kapazitätsgrenze. Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der an Covid-19 Erkrankten bei 34.000, aber die Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Fast 30.200 Menschen sind genesen, 1.120 gestorben. Die Regierung hat den Katastrophenzustand ausgerufen. Es herrscht eine nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr.

Vor allem Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben, sind gefährdet, sich anzustecken. Viele von ihnen leiden unter Infektionen und sind geschwächt. Und sie sind nicht informiert über das Virus und seine Übertragungswege. Unser Partner Tikondane geht regelmäßig zu den Straßenkindern, klärt sie auf über das Virus und versucht die Kinder davon zu überzeugen, nach Hause zurückzukehren. In Fällen, in denen das nicht möglich ist, können die Jungen und Mädchen in einem Übergangswohnheim unterkommen, wo sie sich auch besser vor einer Ansteckung mit Covid-19 schützen können. Die Verteilung von Hygieneartikeln, Nahrungsmitteln und Medikamenten übernimmt unser Partner SJOG.

Ruanda

Lebensmittel und Seife retten Leben

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der Infizierten bei fast 22.000, die Zahl der Genesenen bei  20.000, 300 Menschen sind gestorben. Die Regierung Ruandas ordnete zu Beginn der Krise einen kompletten Lockdown des Landes an. Dies traf die ärmsten Familien besonders hart. Sie arbeiten als Tagelöhner. Nun durften sie nicht mehr arbeiten und hatten somit kein Geld mehr, um sich mit Nahrungsmitteln oder Seife zu versorgen. Im schlimmsten Fall bedeutete dies: Menschen würden verhungern. Unser Partner AEE Rwanda verteilte in den ärmsten Gebieten des Distrikts Gasabo Nahrungsmittel (Bohnen, Reis, Haferflocken, Öl) und Seife an 3.740 Kinder, Frauen und Männer.

Mittlerweile gilt noch eine nächtliche Ausgangssperre. Im März 2021 begannen die Impfungen für die am meisten gefährdete Gruppen. Da die Schulen monatelang geschlossen waren, müssen alle Kinder und Jugendlichen das vergangene Schuljahr wiederholen. Studierende bekommen Online-Unterricht, viele haben jedoch weder Internet noch Zugang zu einem Computer. Die Frauen der Selbsthilfegruppen dürfen sich wieder treffen, unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen (Schutzmasken, Abstand halten, Hände waschen). Der Kindernothilfe-Partner CLADHO bemüht sich, den Kontakt zu den Kindern, die Opfer von Kinderrechtsverletzungen wurden, zu halten. Über die Internetseite versuchen die Projektmitarbeiter, weiterhin auf den mangelnden Schutz von Kindern und auf das Thema Sicherheit für Kinder im Netz hinzuweisen. Durch die Schließung von Schulen und dem daraus resultierenden Lernen über das Internet waren Kinder vermehrt Cyberkriminalität ausgesetzt. Die Aufklärung über das Thema fand per TV und Radio statt. 

Landkarte Ruanda (Quelle: Ralf Krämer)

Ruanda

Lebensmittel und Seife retten Leben

Landkarte Ruanda (Quelle: Ralf Krämer)

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der Infizierten bei fast 22.000, die Zahl der Genesenen bei  20.000, 300 Menschen sind gestorben. Die Regierung Ruandas ordnete zu Beginn der Krise einen kompletten Lockdown des Landes an. Dies traf die ärmsten Familien besonders hart. Sie arbeiten als Tagelöhner. Nun durften sie nicht mehr arbeiten und hatten somit kein Geld mehr, um sich mit Nahrungsmitteln oder Seife zu versorgen. Im schlimmsten Fall bedeutete dies: Menschen würden verhungern. Unser Partner AEE Rwanda verteilte in den ärmsten Gebieten des Distrikts Gasabo Nahrungsmittel (Bohnen, Reis, Haferflocken, Öl) und Seife an 3.740 Kinder, Frauen und Männer.

Mittlerweile gilt noch eine nächtliche Ausgangssperre. Im März 2021 begannen die Impfungen für die am meisten gefährdete Gruppen. Da die Schulen monatelang geschlossen waren, müssen alle Kinder und Jugendlichen das vergangene Schuljahr wiederholen. Studierende bekommen Online-Unterricht, viele haben jedoch weder Internet noch Zugang zu einem Computer. Die Frauen der Selbsthilfegruppen dürfen sich wieder treffen, unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen (Schutzmasken, Abstand halten, Hände waschen). Der Kindernothilfe-Partner CLADHO bemüht sich, den Kontakt zu den Kindern, die Opfer von Kinderrechtsverletzungen wurden, zu halten. Über die Internetseite versuchen die Projektmitarbeiter, weiterhin auf den mangelnden Schutz von Kindern und auf das Thema Sicherheit für Kinder im Netz hinzuweisen. Durch die Schließung von Schulen und dem daraus resultierenden Lernen über das Internet waren Kinder vermehrt Cyberkriminalität ausgesetzt. Die Aufklärung über das Thema fand per TV und Radio statt. 

Sambia

Risiken identifizieren, Bevölkerung aufklären

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Covid-19 Infizierten bei rund 88.200, davon gelten rund 85.00 als genesen, 1.200 Menschen sind gestorben.In Sambia sind vermehrt Fälle der ansteckenderen Mutanten festgestellt worden, weshalb Sambia als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft wird. Im öffentlichen Raum ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. An allen öffentlichen Orten wurden Waschbecken und Seife aufgestellt. Händewaschen vor Betreten von öffentlichen Einrichtungen ist nun Pflicht. Die Projektmitarbeiter treffen sich mit kleinen Gruppen von Menschen und identifizieren mit ihnen gemeinsam Gefahrenstellen für die Ansteckung mit Corona, wie z. B. Brunnen, kleine Geschäfte, Güter, die geteilt werden, etwa Fahrräder, Äxte, Wasserschläuche. Per Radio informieren unsere Partner vor Ort die Menschen über das Virus, Ansteckungswege und Hygienemaßnahmen.
Der Kindernothilfe-Partner Africa Directions informiert die Bevölkerung über Videos in den sozialen Medien über das Corona-Virus. Desinfektionsmittel und Schutzmasken werden verteilt, damit die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zur Schule gehen können.
Landkarte Sambia (Quelle: Ralf Krämer)

Sambia

Risiken identifizieren, Bevölkerung aufklären

Landkarte Sambia (Quelle: Ralf Krämer)
Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Covid-19 Infizierten bei rund 88.200, davon gelten rund 85.00 als genesen, 1.200 Menschen sind gestorben.In Sambia sind vermehrt Fälle der ansteckenderen Mutanten festgestellt worden, weshalb Sambia als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft wird. Im öffentlichen Raum ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. An allen öffentlichen Orten wurden Waschbecken und Seife aufgestellt. Händewaschen vor Betreten von öffentlichen Einrichtungen ist nun Pflicht. Die Projektmitarbeiter treffen sich mit kleinen Gruppen von Menschen und identifizieren mit ihnen gemeinsam Gefahrenstellen für die Ansteckung mit Corona, wie z. B. Brunnen, kleine Geschäfte, Güter, die geteilt werden, etwa Fahrräder, Äxte, Wasserschläuche. Per Radio informieren unsere Partner vor Ort die Menschen über das Virus, Ansteckungswege und Hygienemaßnahmen.
Der Kindernothilfe-Partner Africa Directions informiert die Bevölkerung über Videos in den sozialen Medien über das Corona-Virus. Desinfektionsmittel und Schutzmasken werden verteilt, damit die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen zur Schule gehen können.

Simbabwe

Corona-Aufklärung per Radio und Social Media

Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten lag im Frühjahr 2021 bei rund 37.000 Menschen, rund 35.000 sind inzwischen wieder genesen, 1.500 Menschen sind gestorben. In Simbabwe gilt derzeit eine Ausgangssperre von 22 bis 5.30 Uhr. Geschäfte und Restaurants sind geöffnet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im gesamten öffentlichen Bereich Pflicht, bei Betreten von Geschäften, Restaurants, Hotels usw. erfolgen Temperaturmessungen und die Desinfektion der Hände. Mehrere unserer Partner stellen auf ihren Social-Media-Kanälen, ihren Websites und durch Radiospots vor allem Kindern und Jugendlichen Informationen zu Corona zur Verfügung. Während des früheren Lockdowns fanden Beratungsgespräche per Telefon oder Videokonferenzen statt. Eltern erhielten Tipps, wie sie die Kinder daheim sinnvoll beschäftigen konnten. Die Partner halten Kontakt zu Ministerien und lokalen Führungspersonen und geben wichtige Informationen rund um Corona an die Bevölkerung weiter.

Landkarte Simbabwe (Quelle: Ralf Krämer)

Simbabwe

Corona-Aufklärung per Radio und Social Media

Landkarte Simbabwe (Quelle: Ralf Krämer)

Die Zahl der an Covid-19 Erkrankten lag im Frühjahr 2021 bei rund 37.000 Menschen, rund 35.000 sind inzwischen wieder genesen, 1.500 Menschen sind gestorben. In Simbabwe gilt derzeit eine Ausgangssperre von 22 bis 5.30 Uhr. Geschäfte und Restaurants sind geöffnet. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist im gesamten öffentlichen Bereich Pflicht, bei Betreten von Geschäften, Restaurants, Hotels usw. erfolgen Temperaturmessungen und die Desinfektion der Hände. Mehrere unserer Partner stellen auf ihren Social-Media-Kanälen, ihren Websites und durch Radiospots vor allem Kindern und Jugendlichen Informationen zu Corona zur Verfügung. Während des früheren Lockdowns fanden Beratungsgespräche per Telefon oder Videokonferenzen statt. Eltern erhielten Tipps, wie sie die Kinder daheim sinnvoll beschäftigen konnten. Die Partner halten Kontakt zu Ministerien und lokalen Führungspersonen und geben wichtige Informationen rund um Corona an die Bevölkerung weiter.

Südafrika

Familien über das Virus informieren

Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich in Südafrika rund 1,6 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert, davon sind 1,5 Millionen genesen und rund 53.000 gestorben. Südafrika ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Im ganzen Land gilt ein Lockdown, eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 4 Uhr, eine verschärfte Überwachung der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit und ein Verbot der meisten sozialen Zusammenkünfte.
Unsere Partner vor Ort konnten die Familien in den Projekten über das Corona-Virus und Hygienemaßnahmen aufklären. Einige Selbsthilfegruppen haben beiihren Treffen ebenfalls Wissen über das Virus und über Schutzmaßnahmen verbreitet. In Südafrika leben zahlreiche Geflüchtete aus umliegenden Staaten. Diese Familien sind besonders von den wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns betroffen. Unser Partner TLF steht den Familien durch Sozialarbeit auch weiterhin bei, informiert sie über das Virus und verteilt Nahrungsmittel. Andere Partner improvisieren eine Suppenküche, damit die ärmsten Familien wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen.

Landkarte Südafrika (Quelle: Ralf Krämer)

Südafrika

Familien über das Virus informieren

Landkarte Südafrika (Quelle: Ralf Krämer)

Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich in Südafrika rund 1,6 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert, davon sind 1,5 Millionen genesen und rund 53.000 gestorben. Südafrika ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Im ganzen Land gilt ein Lockdown, eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 23 und 4 Uhr, eine verschärfte Überwachung der Verpflichtung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit und ein Verbot der meisten sozialen Zusammenkünfte.
Unsere Partner vor Ort konnten die Familien in den Projekten über das Corona-Virus und Hygienemaßnahmen aufklären. Einige Selbsthilfegruppen haben beiihren Treffen ebenfalls Wissen über das Virus und über Schutzmaßnahmen verbreitet. In Südafrika leben zahlreiche Geflüchtete aus umliegenden Staaten. Diese Familien sind besonders von den wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns betroffen. Unser Partner TLF steht den Familien durch Sozialarbeit auch weiterhin bei, informiert sie über das Virus und verteilt Nahrungsmittel. Andere Partner improvisieren eine Suppenküche, damit die ärmsten Familien wenigstens eine Mahlzeit am Tag bekommen.

Asien

Afghanistan

Hygienemaßnahmen für Bevölkerung

In Afghanistan waren im Frühjahr 2021 ingesamt rund 56.500 Corona-Fälle gemeldet, 51.500 gelten als genesen, fast 2.500 Menschen sind gestorben. Die Dunkelziffer wird allerdings weit höher geschätzt, allein schon wegen der Nähe zum stark betroffenen Iran. Die Menschen haben kein Vertrauen in ihre schwache Regierung und das marode Gesundheitssystem. Das führt zu teils dramatischen Szenen, in denen Patienten aus Krankenhäusern fliehen und Personal angreifen.

Der Kindernothilfe-Partner SERVE klärt die Menschen im Projektgebiet über Covid-19 auf und welche Hygienemaßnahmen beachtet werden sollten. Unser Partner HAWCA verteilt in Kabul Schutzmasken, Seife, Desinfektionsmittel und Lebensmittel für die Ärmsten der Armen und erreicht damit 2.500 Menschen. Darüber hinaus klären die Projektmitarbeiter die Menschen darüber auf, wie sie eine Ansteckung vermeiden können.

Lankarte Afghanistan (Quelle: Ralf Krämer)

Afghanistan

Hygienemaßnahmen für Bevölkerung

Lankarte Afghanistan (Quelle: Ralf Krämer)

In Afghanistan waren im Frühjahr 2021 ingesamt rund 56.500 Corona-Fälle gemeldet, 51.500 gelten als genesen, fast 2.500 Menschen sind gestorben. Die Dunkelziffer wird allerdings weit höher geschätzt, allein schon wegen der Nähe zum stark betroffenen Iran. Die Menschen haben kein Vertrauen in ihre schwache Regierung und das marode Gesundheitssystem. Das führt zu teils dramatischen Szenen, in denen Patienten aus Krankenhäusern fliehen und Personal angreifen.

Der Kindernothilfe-Partner SERVE klärt die Menschen im Projektgebiet über Covid-19 auf und welche Hygienemaßnahmen beachtet werden sollten. Unser Partner HAWCA verteilt in Kabul Schutzmasken, Seife, Desinfektionsmittel und Lebensmittel für die Ärmsten der Armen und erreicht damit 2.500 Menschen. Darüber hinaus klären die Projektmitarbeiter die Menschen darüber auf, wie sie eine Ansteckung vermeiden können.

Bangladesch

Aufklärung in Flüchtlingscamps

In Bangladesch hatten sich bis Frühjahr 2021 rund 652.000 Menschen mit Covid-19 infiziert, rund 558.000 sind genesen, fast 9.400 gestorben. Es gilt seit Monaten eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Seit März 2020 sind die Schulen geschlossen. Im April 2021 verhängte die Regierung zudem einen landesweiten Lockdown. Grundsätzlich gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit. 

In den dicht besiedelten Rohingya-Flüchtlingscamps werden 10.000 Menschen von unserem Partner SKUS über Übertragungswege von Covid-19 und Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Damit Ärzte und Sozialarbeiter weiter in den Camps arbeiten können, erhalten sie von SKUS Schutzausrüstung, wie Masken und Schutzanzüge.

Landkarte Bangladesch (Quelle: Ralf Krämer)

Bangladesch

Aufklärung in Flüchtlingscamps

Landkarte Bangladesch (Quelle: Ralf Krämer)

In Bangladesch hatten sich bis Frühjahr 2021 rund 652.000 Menschen mit Covid-19 infiziert, rund 558.000 sind genesen, fast 9.400 gestorben. Es gilt seit Monaten eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Seit März 2020 sind die Schulen geschlossen. Im April 2021 verhängte die Regierung zudem einen landesweiten Lockdown. Grundsätzlich gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit. 

In den dicht besiedelten Rohingya-Flüchtlingscamps werden 10.000 Menschen von unserem Partner SKUS über Übertragungswege von Covid-19 und Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Damit Ärzte und Sozialarbeiter weiter in den Camps arbeiten können, erhalten sie von SKUS Schutzausrüstung, wie Masken und Schutzanzüge.

Indien

Verteilung von Seife, Masken und Nahrung

Bis zum Frühjahr 2021 haben sich rund 12,1 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert – davon sind 11,4 Millionen wieder genesen, rund 162.000 Menschen sind gestorben. Indien steht nach den USA weltweit an 3. Stelle der Länder, die am schlimmsten von COVID-19 betroffen sind. Dabei hatte die indische Regierung bereits am 25. März 2020 die Notbremse gezogen und das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Die Menschen durften nur für Lebensmittel, Medikamente und bei Notfällen vor die Tür, trotzdem stieg die Zahl der Ansteckungen stetig. Zehntausende Wanderarbeiter versuchten, aus den Städten in ihre Heimatdörfer zu gelangen, und sorgten für eine Verbreitung des Virus bis in die hintersten Winkel des Landes. Mehr als 140 Millionen Menschen verloren zwischenzeitlich ihren Arbeitsplatz, unzählige kämpfen immer noch ums Überleben. 

Die Kindernothilfe-Partner sind seit Monaten in vielen Regionen des Landes unermüdlich im Einsatz: Per Radio und Lautsprecherdurchsagen klären sie über Hygienemaßnahmen auf. Sie verteilen Seife, Masken, Lebensmittel und Infomaterial. Familien, die auf der Straße leben, bekommen Essenspakete. Bei Kindern, die eine Physio- oder Sprachtherapie brauchen, bekommen die Eltern, wo möglich, telefonische Anleitungen von Therapeuten.“ Unsere indische Kommunikations-Koordinatorin Mayuri Datta ist sich sicher: „Der Höhepunkt der Pandemie in Indien ist noch nicht erreicht. Es bleibt viel zu tun. Die Menschen in den Projekten sind dankbar, dass die Kindernothilfe-Partner an ihrer Seite sind.“

 Zum Artikel: Der Hunger ist größer als die Angst vor Corona

Landkarte Indien (Quelle: Ralf Krämer)

Indien

Verteilung von Seife, Masken und Nahrung

Landkarte Indien (Quelle: Ralf Krämer)

Bis zum Frühjahr 2021 haben sich rund 12,1 Millionen Menschen mit Covid-19 infiziert – davon sind 11,4 Millionen wieder genesen, rund 162.000 Menschen sind gestorben. Indien steht nach den USA weltweit an 3. Stelle der Länder, die am schlimmsten von COVID-19 betroffen sind. Dabei hatte die indische Regierung bereits am 25. März 2020 die Notbremse gezogen und das öffentliche Leben zum Stillstand gebracht. Die Menschen durften nur für Lebensmittel, Medikamente und bei Notfällen vor die Tür, trotzdem stieg die Zahl der Ansteckungen stetig. Zehntausende Wanderarbeiter versuchten, aus den Städten in ihre Heimatdörfer zu gelangen, und sorgten für eine Verbreitung des Virus bis in die hintersten Winkel des Landes. Mehr als 140 Millionen Menschen verloren zwischenzeitlich ihren Arbeitsplatz, unzählige kämpfen immer noch ums Überleben. 

Die Kindernothilfe-Partner sind seit Monaten in vielen Regionen des Landes unermüdlich im Einsatz: Per Radio und Lautsprecherdurchsagen klären sie über Hygienemaßnahmen auf. Sie verteilen Seife, Masken, Lebensmittel und Infomaterial. Familien, die auf der Straße leben, bekommen Essenspakete. Bei Kindern, die eine Physio- oder Sprachtherapie brauchen, bekommen die Eltern, wo möglich, telefonische Anleitungen von Therapeuten.“ Unsere indische Kommunikations-Koordinatorin Mayuri Datta ist sich sicher: „Der Höhepunkt der Pandemie in Indien ist noch nicht erreicht. Es bleibt viel zu tun. Die Menschen in den Projekten sind dankbar, dass die Kindernothilfe-Partner an ihrer Seite sind.“

 Zum Artikel: Der Hunger ist größer als die Angst vor Corona

Indonesien

Aufklärung, Gesundheitscheck, Telefonberatung

Indonesien verzeichnete im Frühjahr 2021 insgesamt rund 1,5 Millionen Infizierte, mehr als 1,3 Millionen Genesene und fast 41.300 Todesfälle. Es gibt Berichte von staatlichen und privaten Krankenhäusern, die Notfallpatienten aus Kapazitätsgründen oder Vorgabe des Infektionsschutzes nicht mehr behandeln.

Unser Partner PKPA versucht, Kontakt mit den Kindern und ihren Familien aus unseren Projekten zu halten und ihnen zur Seite zu stehen. Die Mitarbeitenden verteilen Hygiene-Kits an Frauen aus Selbsthilfegruppen und richteten Möglichkeiten zum Händewaschen ein. Durch Videos und Poster klärten sie die Bevölkerung von Nias über das Corona-Virus auf. Die Lockdown-Maßnahmen wurden zum 12.10.2020 gelockert. Es bestehen aber weiterhin Einschränkungen. 

Landkarte Indonesien (Quelle: Ralf Krämer)

Indonesien

Aufklärung, Gesundheitscheck, Telefonberatung

Landkarte Indonesien (Quelle: Ralf Krämer)

Indonesien verzeichnete im Frühjahr 2021 insgesamt rund 1,5 Millionen Infizierte, mehr als 1,3 Millionen Genesene und fast 41.300 Todesfälle. Es gibt Berichte von staatlichen und privaten Krankenhäusern, die Notfallpatienten aus Kapazitätsgründen oder Vorgabe des Infektionsschutzes nicht mehr behandeln.

Unser Partner PKPA versucht, Kontakt mit den Kindern und ihren Familien aus unseren Projekten zu halten und ihnen zur Seite zu stehen. Die Mitarbeitenden verteilen Hygiene-Kits an Frauen aus Selbsthilfegruppen und richteten Möglichkeiten zum Händewaschen ein. Durch Videos und Poster klärten sie die Bevölkerung von Nias über das Corona-Virus auf. Die Lockdown-Maßnahmen wurden zum 12.10.2020 gelockert. Es bestehen aber weiterhin Einschränkungen. 

Libanon

Hygieneinformationen für Geflüchtete

Im Libanon sind laut Stand Frühjahr 2021 offiziell rund 0,5 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt, etwa 370.000 Menschen sind genesen, fast 6,200 gestorben. Der Libanon gilt als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko.Es gilt eine allgemeine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr, sowohl für die Fortbewegung außerhalb mit dem Auto, als auch zu Fuß. Supermärkte dürfen nur mit vorab eingeholter Genehmigung betreten werden. In mehreren Städten, insbesondere in Tripoli und Beirut, protestieren Menschen gegen den Lockdown und die dadurch verschärfte und wirtschaftlich-soziale Notlage. Dabei kommt es zu Auseinandersetzungen mit libanesischen Sicherheitskräften. 

Derzeit verbreiten unsere Partner vor Ort Hygieneinformationen an Geflüchtete und arme Familien. 155 besonders bedürftige Familien erhalten Nahrungsmittel und Desinfektionsmittel, da sie als Tagelöhner nun kein Einkommen mehr haben und sich weder Essen noch Seife leisten können.

Landkarte Libanon (Quelle: Angela Richter)

Libanon

Hygieneinformationen für Geflüchtete

Landkarte Libanon (Quelle: Angela Richter)

Im Libanon sind laut Stand Frühjahr 2021 offiziell rund 0,5 Millionen Menschen an Covid-19 erkrankt, etwa 370.000 Menschen sind genesen, fast 6,200 gestorben. Der Libanon gilt als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko.Es gilt eine allgemeine Ausgangssperre von 20 bis 5 Uhr, sowohl für die Fortbewegung außerhalb mit dem Auto, als auch zu Fuß. Supermärkte dürfen nur mit vorab eingeholter Genehmigung betreten werden. In mehreren Städten, insbesondere in Tripoli und Beirut, protestieren Menschen gegen den Lockdown und die dadurch verschärfte und wirtschaftlich-soziale Notlage. Dabei kommt es zu Auseinandersetzungen mit libanesischen Sicherheitskräften. 

Derzeit verbreiten unsere Partner vor Ort Hygieneinformationen an Geflüchtete und arme Familien. 155 besonders bedürftige Familien erhalten Nahrungsmittel und Desinfektionsmittel, da sie als Tagelöhner nun kein Einkommen mehr haben und sich weder Essen noch Seife leisten können.

Pakistan

Schnelle Aufklärung für die Bevölkerung

Pakistan zählt im Frühjahr 2021 rund 700.000 an Covid-19 Erkrankte. 621.000 Genesene und mehr als 15.000 Tote. Pakistan verhängte im März 2020 für einige Wochen als eines der ersten Länder weltweit einen Teil-Lockdown. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung arbeiten im informellen Sektor; viele von ihnen standen von einem Tag auf den anderen ohne Einkommen da. Nach dem ersten Lockdown der Schulen kehrten 22 Millionen Kinder und Jugendliche im Herbst 2020 nicht zurück, die meisten von ihnen Mädchen, so eine Studie der Weltbank. Es wird befürchtet, dass Pakistan die weltweit höchste Schulabbrecher-Quote wegen COVID19 haben wird.

Bereits im Februar 2020 starteten die ersten unserer Partner mit der Aufklärung der Bevölkerung zu Corona und wie die Menschen sich schützen können. Es wurden Plakate aufgestellt, Lautsprecherdurchsagen gemacht, Rickschas wurden mit Informationen beklebt und Informationszettel verteilt. Ende März wurden 1.800 Hygiene-Sets verteilt. Diese umfassten Seife, Handtücher und Mundschutz. Über Radio und SMS werden die Menschen weiterhin von unserem Partner RDF über Corona-Maßnahmen und Hygieneanweisungen informiert. Darüber hinaus verteilte RDF 50-mal Schutzkleidung für die Ärztinnen und Ärzte in einem Krankenhaus in Hyderabad. 1.500 Masken stellten sie auch der Polizei zur Verfügung. Unser Partner CUP versorgt Frauen und Kinder, die besonders schwer von der Krise betroffen sind, mit Saatgut, Werkzeugen und Nahrungsmittel, damit sie sich selbst versorgen können.

Landkarte Pakistan (Quelle: Ralf Krämer)

Pakistan

Schnelle Aufklärung für die Bevölkerung

Landkarte Pakistan (Quelle: Ralf Krämer)

Pakistan zählt im Frühjahr 2021 rund 700.000 an Covid-19 Erkrankte. 621.000 Genesene und mehr als 15.000 Tote. Pakistan verhängte im März 2020 für einige Wochen als eines der ersten Länder weltweit einen Teil-Lockdown. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung arbeiten im informellen Sektor; viele von ihnen standen von einem Tag auf den anderen ohne Einkommen da. Nach dem ersten Lockdown der Schulen kehrten 22 Millionen Kinder und Jugendliche im Herbst 2020 nicht zurück, die meisten von ihnen Mädchen, so eine Studie der Weltbank. Es wird befürchtet, dass Pakistan die weltweit höchste Schulabbrecher-Quote wegen COVID19 haben wird.

Bereits im Februar 2020 starteten die ersten unserer Partner mit der Aufklärung der Bevölkerung zu Corona und wie die Menschen sich schützen können. Es wurden Plakate aufgestellt, Lautsprecherdurchsagen gemacht, Rickschas wurden mit Informationen beklebt und Informationszettel verteilt. Ende März wurden 1.800 Hygiene-Sets verteilt. Diese umfassten Seife, Handtücher und Mundschutz. Über Radio und SMS werden die Menschen weiterhin von unserem Partner RDF über Corona-Maßnahmen und Hygieneanweisungen informiert. Darüber hinaus verteilte RDF 50-mal Schutzkleidung für die Ärztinnen und Ärzte in einem Krankenhaus in Hyderabad. 1.500 Masken stellten sie auch der Polizei zur Verfügung. Unser Partner CUP versorgt Frauen und Kinder, die besonders schwer von der Krise betroffen sind, mit Saatgut, Werkzeugen und Nahrungsmittel, damit sie sich selbst versorgen können.

Sri Lanka

Aufklärung für Selbsthilfegruppen

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Corona Infizierten bei fast 93.000 Menschen, rund 90.000 sind wieder genesen, 600 Menschen sind gestorben. Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen können sehr kurzfristig verhängt werden. 

Unsere Partner nutzen die Frauen-Selbsthilfegruppen, um Informationen über Hygienemaßnahmen und Social Distancing weiterzugeben.

Landkarte Sri Lanka (Quelle: Angela Richter)

Sri Lanka

Aufklärung für Selbsthilfegruppen

Landkarte Sri Lanka (Quelle: Angela Richter)

Im Frühjahr 2021 lag die Zahl der mit Corona Infizierten bei fast 93.000 Menschen, rund 90.000 sind wieder genesen, 600 Menschen sind gestorben. Ausgangssperren oder Reisebeschränkungen können sehr kurzfristig verhängt werden. 

Unsere Partner nutzen die Frauen-Selbsthilfegruppen, um Informationen über Hygienemaßnahmen und Social Distancing weiterzugeben.

Thailand

Aufklärung über Covid-19

Fast 30.000 Menschen haben sich in Thailand mit Corona infiziert – so der Stand im Frühjahr 2021. 27.000 Menschen sind wieder genesen, fast 100 gestorben. Die Regierung hatte Ende März 2020 den Notstand ausgerufen. Diese Verordnung wurde seitdem immer wieder verlängert. Es gibt Einschränkungen der Bewegungs-, Reise-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Verstöße werden mit Haft- und Geldstrafen geahndet.

Die meisten Kindernothilfe-Partner halten mit den Kindern aus den Projekten über Online-Plattformen Kontakt. Ein Covid-Schutzteam verteilt Infomaterial, Masken und Desinfektionsmittel an Kinder in Krankenhäusern. Über die Frauen-Selbsthilfegruppen werden Informationen über die Verbreitungswege und Schutzmaßnahmen gegen das Virus verbreitet.

Landkarte Thailand (Quelle: Angela Richter)

Thailand

Aufklärung über Covid-19

Landkarte Thailand (Quelle: Angela Richter)

Fast 30.000 Menschen haben sich in Thailand mit Corona infiziert – so der Stand im Frühjahr 2021. 27.000 Menschen sind wieder genesen, fast 100 gestorben. Die Regierung hatte Ende März 2020 den Notstand ausgerufen. Diese Verordnung wurde seitdem immer wieder verlängert. Es gibt Einschränkungen der Bewegungs-, Reise-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit. Verstöße werden mit Haft- und Geldstrafen geahndet.

Die meisten Kindernothilfe-Partner halten mit den Kindern aus den Projekten über Online-Plattformen Kontakt. Ein Covid-Schutzteam verteilt Infomaterial, Masken und Desinfektionsmittel an Kinder in Krankenhäusern. Über die Frauen-Selbsthilfegruppen werden Informationen über die Verbreitungswege und Schutzmaßnahmen gegen das Virus verbreitet.

Lateinamerika

Bolivien

Projektarbeit per Ferndiagnose

Bolivien wird als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich 277.000 Menschen infiziert, 227.000 sind wieder genesen, fast 12.400 gestorben. Seit 1. Oktober 2020 gilt von montags bis sonntags eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr. In ländlichen Gebieten finden die schulischen Aktivitäten seit Februar 2021 wieder statt (unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen).

Die Projektaktivitäten laufen seit Beginn 2021 zumeist wieder an (wenn auch teilweise mit Einschränkungen und nur virtuell). Einige Partner verteilen Lebensmittel, Seife, Desinfektionsmittel und Schutzmasken an bedürftige Familien. Per Whatsapp und Telefon stehen die Mitarbeitenden in Kontakt mit Eltern, vor allem in Fällen von Gewalterfahrungen auch mit Kindern und Müttern. Projektteams unterrichten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in Hygienemaßnahmen, damit sie ihr Wissen an ihre Familien und ihr Umfeld weitergeben. Kinder und Jugendliche von der Straße konnten untergebracht und versorgt werden.

Landkarte Bolivien (Quelle: Ralf Krämer)

Bolivien

Projektarbeit per Ferndiagnose

Landkarte Bolivien (Quelle: Ralf Krämer)

Bolivien wird als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich 277.000 Menschen infiziert, 227.000 sind wieder genesen, fast 12.400 gestorben. Seit 1. Oktober 2020 gilt von montags bis sonntags eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr. In ländlichen Gebieten finden die schulischen Aktivitäten seit Februar 2021 wieder statt (unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen).

Die Projektaktivitäten laufen seit Beginn 2021 zumeist wieder an (wenn auch teilweise mit Einschränkungen und nur virtuell). Einige Partner verteilen Lebensmittel, Seife, Desinfektionsmittel und Schutzmasken an bedürftige Familien. Per Whatsapp und Telefon stehen die Mitarbeitenden in Kontakt mit Eltern, vor allem in Fällen von Gewalterfahrungen auch mit Kindern und Müttern. Projektteams unterrichten Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe in Hygienemaßnahmen, damit sie ihr Wissen an ihre Familien und ihr Umfeld weitergeben. Kinder und Jugendliche von der Straße konnten untergebracht und versorgt werden.

Brasilien

Betreuung von Kindern per Telefon

Brasilien hat sich zum Corona-Hotspot in Lateinamerika entwickelt, es liegt an 2. Stelle der Zahl der weltweit Infizierten. Nach offiziellen Angaben sind 13,1 Millionen Menschen (Frühjahr 2021) an Covid-19 erkrankt. Rund 11,5 Millionen Menschen sind wieder genesen, rund 337.000 gestorben. Es gibt keine landesweite Ausgangssperre, nur vereinzelt in Bundesstaaten. In einigen Bundesstaaten sind die Gesundheitssysteme stark aus-, teilweise überlastet. 60 % der Gemeinden des Landes mit einer Bevölkerung von rund 34 Millionen Menschen verfügen über keinerlei Beatmungsgeräte, die Hälfte aller Intensivbetten steht in teuren Privatkliniken.  Im Januar 2021 entdeckten Wissenschaftler, dass sich eine neue Mutante im Amazonasgebiet durchgesetzt hatte. Innerhalb weniger Wochen ging den Krankenhäusern in Manaus durch den Andrang von Patienten der Sauerstoff aus. Die Mutante ist nicht nur ansteckender, sondern sie kann auch geheilte Menschen infizieren. Die Impfungen gegen Covid-19 begannen Ende Januar. Bisher wurden rund 3,3 Prozent der Bevölkerung geimpft. In vielen Gebieten mussten die Impfungen gestoppt werden, weil es nicht genug Serum gab – als Folge von politischen Machtkämpfen zwischen Präsident Bolsonaro und dem Gouverneur von São Paulo, die beide auf unterschiedliche Impfstoffe setzen. Präsident Bolsonaro hatte die Gefahr des Virus immer heruntergespielt, es sei ein "Grippchen", und er hatte sich öffentlich den Anweisungen des Gesundheitsministeriums und den Quarantänevorschriften widersetzt. Er selbst war positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

In einigen Regionen verteilen unsere Partner Desinfektionsmittel, Seife und Schutzmasken, aber auch Spielzeug, damit sich die Kinder daheim beschäftigen können. Darüber hinaus werden die Menschen über das Virus aufgeklärt. Kinder und Jugendliche werden, wenn möglich, per Telefon oder online betreut. Unser Partner Cedeca Casa Renascer führte einen Online-Workshop durch zum Thema "Kinderrechte in Zeiten von Corona". Jugendliche und andere Interessierte konnten z. B. Fragen zum Thema stellen.

Landkarte Brasilien (Quelle: Ralf Krämer)

Brasilien

Betreuung von Kindern per Telefon

Landkarte Brasilien (Quelle: Ralf Krämer)

Brasilien hat sich zum Corona-Hotspot in Lateinamerika entwickelt, es liegt an 2. Stelle der Zahl der weltweit Infizierten. Nach offiziellen Angaben sind 13,1 Millionen Menschen (Frühjahr 2021) an Covid-19 erkrankt. Rund 11,5 Millionen Menschen sind wieder genesen, rund 337.000 gestorben. Es gibt keine landesweite Ausgangssperre, nur vereinzelt in Bundesstaaten. In einigen Bundesstaaten sind die Gesundheitssysteme stark aus-, teilweise überlastet. 60 % der Gemeinden des Landes mit einer Bevölkerung von rund 34 Millionen Menschen verfügen über keinerlei Beatmungsgeräte, die Hälfte aller Intensivbetten steht in teuren Privatkliniken.  Im Januar 2021 entdeckten Wissenschaftler, dass sich eine neue Mutante im Amazonasgebiet durchgesetzt hatte. Innerhalb weniger Wochen ging den Krankenhäusern in Manaus durch den Andrang von Patienten der Sauerstoff aus. Die Mutante ist nicht nur ansteckender, sondern sie kann auch geheilte Menschen infizieren. Die Impfungen gegen Covid-19 begannen Ende Januar. Bisher wurden rund 3,3 Prozent der Bevölkerung geimpft. In vielen Gebieten mussten die Impfungen gestoppt werden, weil es nicht genug Serum gab – als Folge von politischen Machtkämpfen zwischen Präsident Bolsonaro und dem Gouverneur von São Paulo, die beide auf unterschiedliche Impfstoffe setzen. Präsident Bolsonaro hatte die Gefahr des Virus immer heruntergespielt, es sei ein "Grippchen", und er hatte sich öffentlich den Anweisungen des Gesundheitsministeriums und den Quarantänevorschriften widersetzt. Er selbst war positiv auf das Corona-Virus getestet worden.

In einigen Regionen verteilen unsere Partner Desinfektionsmittel, Seife und Schutzmasken, aber auch Spielzeug, damit sich die Kinder daheim beschäftigen können. Darüber hinaus werden die Menschen über das Virus aufgeklärt. Kinder und Jugendliche werden, wenn möglich, per Telefon oder online betreut. Unser Partner Cedeca Casa Renascer führte einen Online-Workshop durch zum Thema "Kinderrechte in Zeiten von Corona". Jugendliche und andere Interessierte konnten z. B. Fragen zum Thema stellen.

Chile

Im Frühjahr 2021 galten 1,03 Millionen Menschen als mit Covid-19 infiziert, 966.000 waren wieder genesen, fast 23.700 waren gestorben. In den vergangenen Wochen waren durchschnittlich nur 6 % der Betten auf den Intensivstationen frei. Der Impfprozess begann Ende Dezember 2020. Alle Personen über 60 Jahre wurden mit der ersten Dosis geimpft, und die über 80-Jährigen haben bereits die zweite Dosis erhalten. Das Gesundheits- und Bildungspersonal wurde bisher einmal geimpft, darunter auch viele Projektmitarbeitende. 

Das Bildungsministerium wies die Schulen an, den Unterricht nach bestimmten Vorgaben durchzuführen. Die meisten öffentlichen Schulen  können die Vorgaben nicht erfüllen: Sie haben mehr als 40 Schülerinnen und Schüler pro Klasse und können den geforderten Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einhalten.  Aus diesem Grund setzt die überwiegende Mehrheit der Schulen auf Online-Kurse.

Unsere Projekte planen Mikro-Workshops, telefonische Unterstützung und persönliche Hilfe, wo es erforderlich ist. Ein Projekt hat Advocacy-Maßnahmen für Migranten entwickelt, die durch die Pandemie in eine soziale Krise geraten sind, damit sie Visa bekommen und am Unterricht teilnehmen dürfen. Ein Kindergarten begann Ende März mit einem Hybridmodell: Eine Gruppe war vor Ort, die andere nahm in virtueller Form teil.

Landkarte Chile (Quelle: Angela Richter)

Chile

Landkarte Chile (Quelle: Angela Richter)

Im Frühjahr 2021 galten 1,03 Millionen Menschen als mit Covid-19 infiziert, 966.000 waren wieder genesen, fast 23.700 waren gestorben. In den vergangenen Wochen waren durchschnittlich nur 6 % der Betten auf den Intensivstationen frei. Der Impfprozess begann Ende Dezember 2020. Alle Personen über 60 Jahre wurden mit der ersten Dosis geimpft, und die über 80-Jährigen haben bereits die zweite Dosis erhalten. Das Gesundheits- und Bildungspersonal wurde bisher einmal geimpft, darunter auch viele Projektmitarbeitende. 

Das Bildungsministerium wies die Schulen an, den Unterricht nach bestimmten Vorgaben durchzuführen. Die meisten öffentlichen Schulen  können die Vorgaben nicht erfüllen: Sie haben mehr als 40 Schülerinnen und Schüler pro Klasse und können den geforderten Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht einhalten.  Aus diesem Grund setzt die überwiegende Mehrheit der Schulen auf Online-Kurse.

Unsere Projekte planen Mikro-Workshops, telefonische Unterstützung und persönliche Hilfe, wo es erforderlich ist. Ein Projekt hat Advocacy-Maßnahmen für Migranten entwickelt, die durch die Pandemie in eine soziale Krise geraten sind, damit sie Visa bekommen und am Unterricht teilnehmen dürfen. Ein Kindergarten begann Ende März mit einem Hybridmodell: Eine Gruppe war vor Ort, die andere nahm in virtueller Form teil.

Ecuador

Aufklärung in den Gemeinden

Ecuador ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Rund 338.000 Menschen (Stand: Frühjahr 2021) haben sich in dem kleinen Land mit dem Corona-Virus infiziert, rund 290.000 sind wieder genesen, mehr als 17.000 gestorben. Die ecuadorianische Regierung hat zunächst bis zum 30. April 2021 in acht Provinzen den Ausnahmezustand verhängt. Die Landesgrenzen sind immer noch bis auf Weiteres geschlossen, Einschränkungen im Land werden vom jeweiligen Bürgermeister festgelegt. Schulen bleiben geschlossen. 4,6 Millionen Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. In Ecuador haben nur 37 % der Haushalte einen Internetanschluss. Das heißt, dass 6 von 10 Kindern keinem Online-Unterricht folgen können. Noch ernster ist die Situation für Kinder in ländlichen Gebieten, wo nur 16 % der Haushalte über einen Anschluss verfügen. 

Einige Organisationen, darunter die Kindernothilfe Ecuador, fordern öffentlich von der Regierung, dass vor allem Kinder und Jugendliche sowie Lehrerinnen und Lehrer Zugang  zu Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen das Coronavirus erhalten. Zum Teil haben die Projektmitarbeitenden in den Gemeinden Aufklärungsarbeit zu Corona und den wichtigen Hygienemaßnahmen leisten können. Ein Partner stellt selbst Desinfektionsmittel her und verteilt es im Projektgebiet. In der besonders von Corona betroffenen Stadt Guayaquil versuchen die Psychologinnen und Psychologen unserer Projekte, telefonisch Kontakt zu den Kindern und ihren Familien zu halten, um einen dramatischen Anstieg der häuslichen Gewalt zu verhindern.

Landkarte Ecuador (Quelle: Ralf Krämer)

Ecuador

Aufklärung in den Gemeinden

Landkarte Ecuador (Quelle: Ralf Krämer)

Ecuador ist als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft. Rund 338.000 Menschen (Stand: Frühjahr 2021) haben sich in dem kleinen Land mit dem Corona-Virus infiziert, rund 290.000 sind wieder genesen, mehr als 17.000 gestorben. Die ecuadorianische Regierung hat zunächst bis zum 30. April 2021 in acht Provinzen den Ausnahmezustand verhängt. Die Landesgrenzen sind immer noch bis auf Weiteres geschlossen, Einschränkungen im Land werden vom jeweiligen Bürgermeister festgelegt. Schulen bleiben geschlossen. 4,6 Millionen Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. In Ecuador haben nur 37 % der Haushalte einen Internetanschluss. Das heißt, dass 6 von 10 Kindern keinem Online-Unterricht folgen können. Noch ernster ist die Situation für Kinder in ländlichen Gebieten, wo nur 16 % der Haushalte über einen Anschluss verfügen. 

Einige Organisationen, darunter die Kindernothilfe Ecuador, fordern öffentlich von der Regierung, dass vor allem Kinder und Jugendliche sowie Lehrerinnen und Lehrer Zugang  zu Impfstoffen, Tests und Behandlungen gegen das Coronavirus erhalten. Zum Teil haben die Projektmitarbeitenden in den Gemeinden Aufklärungsarbeit zu Corona und den wichtigen Hygienemaßnahmen leisten können. Ein Partner stellt selbst Desinfektionsmittel her und verteilt es im Projektgebiet. In der besonders von Corona betroffenen Stadt Guayaquil versuchen die Psychologinnen und Psychologen unserer Projekte, telefonisch Kontakt zu den Kindern und ihren Familien zu halten, um einen dramatischen Anstieg der häuslichen Gewalt zu verhindern.

Guatemala

Schutzmasken und Desinfektionsmittel verteilt

In Guatemala ist die Zahl der Infizierten im Frühjahr 2021 auf 197.000 gestiegen. Rund 182.000 Menschen sind wieder genesen, fast 7.000 gestorben. Der Virus breitet sich vor allem in den sehr armen Gebieten aus, wo es an sauberem Wasser und Seife mangelt. Schulen und Universitäten sind geschlossen. Behörden und Institutionen arbeiten zum Teil mit beschränkter Kapazität und eingeschränkten Öffnungszeiten. Guatemala hat die wenigsten Krankenhausbetten (0,6) und Ärzte (0,89) pro 1.000 Einwohner mit einem der schwächsten Gesundheitssysteme des Kontinents. Die Impfungen gegen Codiv-19 haben Ende Februar begonnen.

Unsere Partner vor Ort verteilen Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Risikogruppen. Auch über das Radio haben Projektmitarbeiter Informationen zu Symptomen und Hygienemaßnahmen verbreitet. Darüber hinaus werden Hygiene- und Präventions-Kits an Straßenkinder verteilt. Sie sind besonders gefährdet, da die hygienischen Bedingungen auf der Straße katastrophal sind. Unsere Partner vor Ort verteilen teilweise auch Lebensmittel an bedürftige Familien. Über Radiospots informieren unsere Partner SADEGUA und ASEDI die Bevölkerung über Covid-19.

Landkarte Guatemala (Quelle: Ralf Krämer)

Guatemala

Schutzmasken und Desinfektionsmittel verteilt

Landkarte Guatemala (Quelle: Ralf Krämer)

In Guatemala ist die Zahl der Infizierten im Frühjahr 2021 auf 197.000 gestiegen. Rund 182.000 Menschen sind wieder genesen, fast 7.000 gestorben. Der Virus breitet sich vor allem in den sehr armen Gebieten aus, wo es an sauberem Wasser und Seife mangelt. Schulen und Universitäten sind geschlossen. Behörden und Institutionen arbeiten zum Teil mit beschränkter Kapazität und eingeschränkten Öffnungszeiten. Guatemala hat die wenigsten Krankenhausbetten (0,6) und Ärzte (0,89) pro 1.000 Einwohner mit einem der schwächsten Gesundheitssysteme des Kontinents. Die Impfungen gegen Codiv-19 haben Ende Februar begonnen.

Unsere Partner vor Ort verteilen Schutzmasken und Desinfektionsmittel an Risikogruppen. Auch über das Radio haben Projektmitarbeiter Informationen zu Symptomen und Hygienemaßnahmen verbreitet. Darüber hinaus werden Hygiene- und Präventions-Kits an Straßenkinder verteilt. Sie sind besonders gefährdet, da die hygienischen Bedingungen auf der Straße katastrophal sind. Unsere Partner vor Ort verteilen teilweise auch Lebensmittel an bedürftige Familien. Über Radiospots informieren unsere Partner SADEGUA und ASEDI die Bevölkerung über Covid-19.

Haiti

Handwaschstationen und Aufklärung gegen Stigmatisierung

Einmal mehr versinkt Haiti im Chaos von Gewalt und Kriminalität. Die Pandemie verunsichert die Menschen zusätzlich. Es gibt regelmäßig Generalstreiks, bei denen Straßensperren mit brennenden Autoreifen errichtet werden und es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei kommt. Der Schul- und Projektbetrieb wurde weitestgehend wieder aufgenommen. Zu Covid-19 kursieren sehr viele Fehlinformationen. Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich rund 13.000 Menschen mit Covid-19 infiziert, rund 11.500 gelten als genesen, mehr als 250 Menschen sind gestorben. Regionaler Schwerpunkt ist die Region rund um die Hauptstadt Port-au-Prince. Das Gesundheitssystem Haitis ist auf COVID-19-Fälle weiterhin nur unzureichend vorbereitet. 

NGOs wie die Kindernothilfe leisten lebenswichtige Aufklärungsarbeit und bekämpfen damit die Desinformation und Stigmatisierung von Erkrankten. Die Stigmatisierung ging unter anderem so weit, dass lokale Test- und Behandlungszentren von der Bevölkerung boykottiert wurden und Kranke als Unglücksbringer ausgeschlossen wurden. In unseren Projekten erhalten Kinder und Jugendliche Schutzmasken und Unterricht durch viele alternative Methoden. Unsere Partner bauten Handwaschstationen auf und verteilten Desinfektionsmittel, die sich viele Familien nicht hätten leisten könnten. Das Wissen, das in den Projekten vermittelt wird, trägt zu einer  hygienischen Prävention der Viruserkrankung bei. Bei Veranstaltungen und von der Kindernothilfe organisierten Fortbildungen werden lokale Bestimmungen zu Hygienemaßnahmen umgesetzt. Pierre Hugue Augustin, der Büroleiter der Kindernothilfe in Haiti, ist froh, dass auch die Schulen unserer Projektpartner wieder geöffnet sind: "Gerade jetzt sind die Schulen wichtiger denn je, denn sie sind die einzigen Schutzräume, die die Kinder haben.“
Landkarte Haiti (Quelle: Angela Richter)

Haiti

Handwaschstationen und Aufklärung gegen Stigmatisierung

Landkarte Haiti (Quelle: Angela Richter)
Einmal mehr versinkt Haiti im Chaos von Gewalt und Kriminalität. Die Pandemie verunsichert die Menschen zusätzlich. Es gibt regelmäßig Generalstreiks, bei denen Straßensperren mit brennenden Autoreifen errichtet werden und es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei kommt. Der Schul- und Projektbetrieb wurde weitestgehend wieder aufgenommen. Zu Covid-19 kursieren sehr viele Fehlinformationen. Bis zum Frühjahr 2021 hatten sich rund 13.000 Menschen mit Covid-19 infiziert, rund 11.500 gelten als genesen, mehr als 250 Menschen sind gestorben. Regionaler Schwerpunkt ist die Region rund um die Hauptstadt Port-au-Prince. Das Gesundheitssystem Haitis ist auf COVID-19-Fälle weiterhin nur unzureichend vorbereitet. 

NGOs wie die Kindernothilfe leisten lebenswichtige Aufklärungsarbeit und bekämpfen damit die Desinformation und Stigmatisierung von Erkrankten. Die Stigmatisierung ging unter anderem so weit, dass lokale Test- und Behandlungszentren von der Bevölkerung boykottiert wurden und Kranke als Unglücksbringer ausgeschlossen wurden. In unseren Projekten erhalten Kinder und Jugendliche Schutzmasken und Unterricht durch viele alternative Methoden. Unsere Partner bauten Handwaschstationen auf und verteilten Desinfektionsmittel, die sich viele Familien nicht hätten leisten könnten. Das Wissen, das in den Projekten vermittelt wird, trägt zu einer  hygienischen Prävention der Viruserkrankung bei. Bei Veranstaltungen und von der Kindernothilfe organisierten Fortbildungen werden lokale Bestimmungen zu Hygienemaßnahmen umgesetzt. Pierre Hugue Augustin, der Büroleiter der Kindernothilfe in Haiti, ist froh, dass auch die Schulen unserer Projektpartner wieder geöffnet sind: "Gerade jetzt sind die Schulen wichtiger denn je, denn sie sind die einzigen Schutzräume, die die Kinder haben.“

Honduras

Lebensmittelverteilung für arme Familien

Beinahe 192.000 Menschen (Frühjahr 2021) sind mittlerweile an Covid-19 erkrankt. Die Dunkelziffer dürfte viel höher sein. Rund 74.000 Menschen sind wieder genesen, fast 5.000 sind gestorben. Das Land ist arm und hat der Krise nicht viel entgegenzusetzen. Das Gesundheitssystem ist völlig überlastet. Eine besondere Herausforderung ist, dass es im gesamten Land nur 100 Beatmungsgeräte und 150 Intensivbetten gibt. Die Krise lässt die Lebensmittelpreise noch weiter steigen, die Menschen in Honduras können sich kaum noch Grundnahrungsmittel leisten. Die Armut wird immer größer. 

Lehrer und Lehrerinnen verschicken Schulaufgaben via E-Mail oder Whatsapp, viele Familien haben jedoch nur wenig oder gar keinen Zugriff auf das Internet. Eltern wünschen vermehrt, dass ihre Kinder das aktuelle Schuljahr wiederholen können, da sie die virtuellen Bildungsangebote für unzureichend halten.

Selbsthilfe- und Therapiegruppen unserer Projekte treffen sich im Ein- bis Zwei-Wochenrhythmus. Beide Schutzhäuser (Hogar Residencial und Hogar Querubines) sind seit November wieder offen. Angebote für Kinder und Jugendliche von der Straße wurden ebenfalls wieder aufgenommen. Einige Partner verteilen Lebensmittel an besonders bedürftige Familien. Der Kontakt zu den Familien aus den einzelnen Projekten läuft über über die soziale Medien.

Landkarte Honduras (Quelle: Angela Richter)

Honduras

Lebensmittelverteilung für arme Familien

Landkarte Honduras (Quelle: Angela Richter)

Beinahe 192.000 Menschen (Frühjahr 2021) sind mittlerweile an Covid-19 erkrankt. Die Dunkelziffer dürfte viel höher sein. Rund 74.000 Menschen sind wieder genesen, fast 5.000 sind gestorben. Das Land ist arm und hat der Krise nicht viel entgegenzusetzen. Das Gesundheitssystem ist völlig überlastet. Eine besondere Herausforderung ist, dass es im gesamten Land nur 100 Beatmungsgeräte und 150 Intensivbetten gibt. Die Krise lässt die Lebensmittelpreise noch weiter steigen, die Menschen in Honduras können sich kaum noch Grundnahrungsmittel leisten. Die Armut wird immer größer. 

Lehrer und Lehrerinnen verschicken Schulaufgaben via E-Mail oder Whatsapp, viele Familien haben jedoch nur wenig oder gar keinen Zugriff auf das Internet. Eltern wünschen vermehrt, dass ihre Kinder das aktuelle Schuljahr wiederholen können, da sie die virtuellen Bildungsangebote für unzureichend halten.

Selbsthilfe- und Therapiegruppen unserer Projekte treffen sich im Ein- bis Zwei-Wochenrhythmus. Beide Schutzhäuser (Hogar Residencial und Hogar Querubines) sind seit November wieder offen. Angebote für Kinder und Jugendliche von der Straße wurden ebenfalls wieder aufgenommen. Einige Partner verteilen Lebensmittel an besonders bedürftige Familien. Der Kontakt zu den Familien aus den einzelnen Projekten läuft über über die soziale Medien.

Peru

Virtuelle Projektarbeit

Peru ist von Covid-19 sehr stark betroffen und gilt als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko. Rund 1,6 Millionen von 32 Millionen Einwohnern sind bereits infiziert (Stand: Frühjahr 2021), 1,5 Millionen sind genesen, mehr als 53.000 gestorben. Das instabile Gesundheitssystem des Landes wird dadurch stark belastet. Es können lediglich 250 Covid-19-Intensivfälle gleichzeitig versorgt werden. Die Land- und Seegrenzen sind weiterhin geschlossen – auch für den Warenverkehr. Die Regierung hat den Ausnahmezustand bis einschließlich Ende April 2021 verlängert. Es gelten im ganzen Land nächtliche Ausgangssperren und Beschränkungen. Die Schulen sind geschlossen. Kinder werden per Radio, TV oder Internet unterrichtet. Viele Familien in unseren Projekten verfügen jedoch nicht über die nötige technische Ausrüstung. 
In unserem Projekt für Kinder mit Behinderung werden die Familien virtuell betreut, damit die Kinder auch in der Isolation therapeutische Impulse erhalten und daheim Übungen durchgeführt werden. Darüber hinaus findet eine psychologische Beratung für Familien aus dem Projekt und Teilnehmerinnen des Programms „Asesoria a Emprendedores“ statt, um mit der derzeitigen Situation klarzukommen. Im Vordergrund steht dabei die Vermeidung von Gewalt innerhalb der Familien, die meist auf sehr engem Raum leben und durch die Ausgangssperre einem höheren Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt sind.
Landkarte Peru (Quelle: Angela Richter)

Peru

Virtuelle Projektarbeit

Landkarte Peru (Quelle: Angela Richter)
Peru ist von Covid-19 sehr stark betroffen und gilt als Gebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko. Rund 1,6 Millionen von 32 Millionen Einwohnern sind bereits infiziert (Stand: Frühjahr 2021), 1,5 Millionen sind genesen, mehr als 53.000 gestorben. Das instabile Gesundheitssystem des Landes wird dadurch stark belastet. Es können lediglich 250 Covid-19-Intensivfälle gleichzeitig versorgt werden. Die Land- und Seegrenzen sind weiterhin geschlossen – auch für den Warenverkehr. Die Regierung hat den Ausnahmezustand bis einschließlich Ende April 2021 verlängert. Es gelten im ganzen Land nächtliche Ausgangssperren und Beschränkungen. Die Schulen sind geschlossen. Kinder werden per Radio, TV oder Internet unterrichtet. Viele Familien in unseren Projekten verfügen jedoch nicht über die nötige technische Ausrüstung. 
In unserem Projekt für Kinder mit Behinderung werden die Familien virtuell betreut, damit die Kinder auch in der Isolation therapeutische Impulse erhalten und daheim Übungen durchgeführt werden. Darüber hinaus findet eine psychologische Beratung für Familien aus dem Projekt und Teilnehmerinnen des Programms „Asesoria a Emprendedores“ statt, um mit der derzeitigen Situation klarzukommen. Im Vordergrund steht dabei die Vermeidung von Gewalt innerhalb der Familien, die meist auf sehr engem Raum leben und durch die Ausgangssperre einem höheren Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt sind.

Unterstützen Sie Kinder und ihre Familien weltweit dabei, die Corona-Krise zu überstehen

Im Folgenden haben Sie die Möglichkeit, eine einmalige Spende zu tätigen, die unseren Hilfsmaßnahmen im Kampf gegen Corona zugute kommt. Mit Ihrer Spenden helfen sie, Kinder und ihre Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika mit unseren Präventionsmaßnahmen vor dem Corona-Virus zu schützen.
Spenden als
Persönliche Angaben
Organisation (Firma/Schule/Kirchengemeinde)
Organisation
Ist dieses Feld aktiviert, geht Ihre Spende als Geschenkspende ein und Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine Bestätigungsmail mit einer Geschenkurkunde zum Download.
Ist dieses Feld aktiviert, geht Ihre Spende als Geschenkspende ein und Sie erhalten nach erfolgreichem Abschluss eine Bestätigungsmail mit einer Geschenkurkunde zum Download.
Zahlungsart
SEPA-Lastschriftmandat

Bitte beachten Sie, dass die Felder "Gewünschtes Datum der Abbuchung" sowie "Erstmalig ab" auch bei einer einmaligen Spende angelegt sind. Es wird jedoch nur ein einmaliges SEPA-Mandat erteilt und keine weitere Spende von Ihrem Konto abgebucht. Bei Fragen melden Sie sich gerne per Email an info@kindernothilfe.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0203 7789 111.

Ihre IBAN finden Sie in der Regel auf Ihren Kontoauszügen oder Ihrer EC-Karte. Oder Sie können sie direkt bei Ihrer Bank erfahren.

Ihre Daten werden über eine verschlüsselte SSL-Internet-Verbindung übertragen. Sie sind zu jedem Zeitpunkt vor unbefugtem Zugriff geschützt. Ihre Daten werden nicht zu werblichen Zwecken an Dritte weitergegeben.

Nachricht (optional)
Datenschutz

Gemeinsam gegen Corona

Nicht alle Länder sind gut gerüstet gegen das neue Corona-Virus. Familien, die in extremer Armut leben und keine medizinische Versorgung bekommen, sind dem Virus und all seinen Folgen ausgeliefert. Gerade jetzt brauchen Sie Unterstützung.
Mehr erfahren

Gegen Frust und Langeweile an langen Corona-Tagen

Wir haben für Sie und Euch viele Ideen zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung zusammengestellt, damit die Tage zu Hause während der Corona-Krise nicht zu lang werden.
Mehr erfahren

Kinder schützen - dauerhaft spenden

Mit dem ichbindabeitrag helfen Sie regelmäßig und ganz unkompliziert Kindern in aller Welt, zusammen mit vielen anderen Spendern in ganz Deutschland.
Mehr erfahren